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	<title>Kommentare zu: Paris (2008)</title>
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	<description>Original mit Untertiteln. Das Filmblog.</description>
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		<title>Von: Michaela</title>
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		<dc:creator>Michaela</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 12:40:17 +0000</pubDate>
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		<description>mir gefiel dieser Film mit seinen Episodenverflechtungen außerordentlich gut, ich fand ihn zutiefst menschlich und die Figuren darin bzw. die Szenen ließen mich alles andere als kalt. Sehr gut gespielt, besonders hervorzuheben (wie bereits in einem anderen Kommentar) die Rolle des alternden Professors. Den fand ich in seinem &quot;Verliebter Teenager&quot;-Gehabe sehr symphatisch und hey, wer von uns hat sich nicht schon als verliebter Erwachsener in Situationen begeben, die ihm im Nachhinein total absurd und &quot;kindisch&quot; erschienen? Bei der Binoche finde ich halt für mich wieder bestätigt, dass sie zwar eine gute Schauspielerin ist, aber leider seit ihren früheren Film(erfolg)en enorm an Ausstrahlung verloren hat. Sie wirkt irgendwie farblos … Den Eindruck hatte ich auch schon in dem Haneke-Film (caché).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>mir gefiel dieser Film mit seinen Episodenverflechtungen außerordentlich gut, ich fand ihn zutiefst menschlich und die Figuren darin bzw. die Szenen ließen mich alles andere als kalt. Sehr gut gespielt, besonders hervorzuheben (wie bereits in einem anderen Kommentar) die Rolle des alternden Professors. Den fand ich in seinem &#8220;Verliebter Teenager&#8221;-Gehabe sehr symphatisch und hey, wer von uns hat sich nicht schon als verliebter Erwachsener in Situationen begeben, die ihm im Nachhinein total absurd und &#8220;kindisch&#8221; erschienen? Bei der Binoche finde ich halt für mich wieder bestätigt, dass sie zwar eine gute Schauspielerin ist, aber leider seit ihren früheren Film(erfolg)en enorm an Ausstrahlung verloren hat. Sie wirkt irgendwie farblos … Den Eindruck hatte ich auch schon in dem Haneke-Film (caché).</p>
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		<title>Von: Sie</title>
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		<dc:creator>Sie</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 21:23:01 +0000</pubDate>
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		<description>zum glück sind ja kinoerlebnisse rein subjektive empfindungen. es kann sein, dass, wenn ich den film in ein paar jahren sehe, ich ebenso begeistert bin. zum beispiel &quot;frankie und johnny&quot; habe ich drei mal gesehen und jedesmal habe ich ihn völlig unterschiedlich wahrgenommen. 

und danke für deine andere sicht des filmes - denn genau dafür ist dieses blog ja auch da: für verschiedene meinungen und um diesen ein forum zu bieten! eben auch in den kommentaren! :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zum glück sind ja kinoerlebnisse rein subjektive empfindungen. es kann sein, dass, wenn ich den film in ein paar jahren sehe, ich ebenso begeistert bin. zum beispiel &#8220;frankie und johnny&#8221; habe ich drei mal gesehen und jedesmal habe ich ihn völlig unterschiedlich wahrgenommen. </p>
<p>und danke für deine andere sicht des filmes &#8211; denn genau dafür ist dieses blog ja auch da: für verschiedene meinungen und um diesen ein forum zu bieten! eben auch in den kommentaren! <img src='http://www.omu.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Roman</title>
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		<dc:creator>Roman</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 18:08:32 +0000</pubDate>
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		<description>Nun,  MICH haben die Figuren keineswegs kalt gelassen! Gerade diejenige des verliebten Profs fand ich in ihrer Exzentrizität sehr sympathisch (Fabrice Luchini hat ähnliche Charaktere allerdings schon allzu häufig gespielt): dieses Aufbegehren zum einen gegen die professionelle Muffigkeit (wie sie ja ein Kollege in einer Szene sehr schön darstellt), trotz Ressentiments gegen die Fernsehunterhaltung; zum anderen gegen die „Unmöglichkeit“ einer Beziehung zu seiner Studentin… als er sich da zum Dodel machte, habe ich vielmehr mit ihm sympathisiert, als dass ich wie du „peinlich berührt“ gewesen wäre. 

Zugegeben, uns eine schöne Frau wie Juliette Binoche als Mauerblümchen verkaufen zu wollen, das ist natürlich albern, und die sonst oft wunderbare Karin Viard wird als rassistische Bäckersfrau auf ein ödes Klischee reduziert; auch die Episode mit dem afrikanischen Immigranten verbindet sich nicht wirklich mit dem Rest des Films (was SO wohl nicht geplant war). Aber alles in allem fand ich das „Unrunde“, Grobe, Sprunghafte, Beiläufige dieses Films gerade sympathisch (verglichen mit dem ähnlich strukturierten Episodenfilm LOVE… ACTUALLY – dort wäre z.B. das Unfallopfer sicher die Organspenderin des Todkranken geworden). 

Und eine schönere Szene als Juliette Binoches Striptease habe ich zuletzt nicht gesehen!!!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun,  MICH haben die Figuren keineswegs kalt gelassen! Gerade diejenige des verliebten Profs fand ich in ihrer Exzentrizität sehr sympathisch (Fabrice Luchini hat ähnliche Charaktere allerdings schon allzu häufig gespielt): dieses Aufbegehren zum einen gegen die professionelle Muffigkeit (wie sie ja ein Kollege in einer Szene sehr schön darstellt), trotz Ressentiments gegen die Fernsehunterhaltung; zum anderen gegen die „Unmöglichkeit“ einer Beziehung zu seiner Studentin… als er sich da zum Dodel machte, habe ich vielmehr mit ihm sympathisiert, als dass ich wie du „peinlich berührt“ gewesen wäre. </p>
<p>Zugegeben, uns eine schöne Frau wie Juliette Binoche als Mauerblümchen verkaufen zu wollen, das ist natürlich albern, und die sonst oft wunderbare Karin Viard wird als rassistische Bäckersfrau auf ein ödes Klischee reduziert; auch die Episode mit dem afrikanischen Immigranten verbindet sich nicht wirklich mit dem Rest des Films (was SO wohl nicht geplant war). Aber alles in allem fand ich das „Unrunde“, Grobe, Sprunghafte, Beiläufige dieses Films gerade sympathisch (verglichen mit dem ähnlich strukturierten Episodenfilm LOVE… ACTUALLY – dort wäre z.B. das Unfallopfer sicher die Organspenderin des Todkranken geworden). </p>
<p>Und eine schönere Szene als Juliette Binoches Striptease habe ich zuletzt nicht gesehen!!!</p>
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