Forgetting Sarah Marshall (2008)
Als Peter Bretter unerwartet von seiner Freundin, der Seriendarstellerin Sarah Marshall (Kristen Bell), verlassen wird, fällt er in ein tiefes Loch voller Herzschmerz und Selbstmitleid. Er kann sie einfach nicht vergessen, alles erinnert ihn an sie. Auf Anraten seines Stiefbruders, fliegt er auf Urlaub nach Hawaii, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, nichts ahnend, dass seine Ex mit ihrem Neuen ebenfalls im selben Hotel abgestiegen ist.
Forgetting Sarah Marshall ist eine lockere und herzige Komödie von und mit Jason Segel, dessen Erfahrungsschatz Ursprung von so mancher Szene sein soll. Die Charaktere sind durchgehend liebevoll gezeichnet und besitzen auch durch das solide Schauspiel aller Beteiligten genug Tiefgang, um glaub- und liebenswürdig rüberzukommen.
Der Film sorgt jetzt nicht für ständige Bauchkrämpfe vor lachen, aber diesen Anspruch stellt er in meinen Augen auch gar nicht. Auf jeden Fall ist er ein gelungenes Schreib-Debut von Herrn Segel und genau das Richtige für ein verregnetes Wochenende.
Wieder ein Film, der völlig falsche Erwartungen in mir geweckt hat. Denn Forgetting Sarah Marshall ist kein Schenkelklopfer, wie der Trailer es vermuten lassen könnte. Ein nettes Filmchen, mit teils gelungenen, teils weniger gelungenen Witzchen. Prädikat: Unterhaltsam und tut nicht weh – bleibt aber auch nicht in Erinnerung, weswegen ich leider nicht mehr dazu zu schreiben weiß! Somit eigentlich ein perfekt gewählter Filmtitel!
Ach ja, die Sache mit dem Schwein hätten sie sich sparen können…
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Ein Kommentar
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Also ich fand ihn auch sehr unterhaltsam, besonders CSI Szenen
Auch das Cameo von Jonah Hill als Bartender hat mich sehr gefreut.
Fazit: Sehr OK, aber hat mich eher daran erinnert mir Superbad noch 30 x anzusehen!