Er sagt: Naja

You Don't Mess with the ZohanDass man für die meisten Filme von und mit Adam Sandler sein Hirn ausschalten muss, dürfte inzwischen allgemein bekannt sein. Dass man dann manchmal trotzdem (oder auch deswegen) Spaß damit haben kann, hat sich vielleicht auch schon herumgesprochen.

You Don’t Mess with the Zohan fängt stärker und lustiger an, als die meisten anderen Filme des Protagonisten/Produzenten/Autors, übertreibt aber in der Mitte gewaltig und scheint nicht zu wissen, wie lang man einen einzelnen Gag auskosten darf, bevor es richtig öde wird. Gegen Ende wird er wieder etwas besser, aber an das Niveau des Beginns kommt er nicht mehr heran.

Insofern war der Film für mich eine Enttäuschung. Aber nicht, weil er schlechter ist, als andere Sandler-Filme, sondern weil er besser anfing aber die selbst gelegte Latte auf Dauer zu hoch war.

Nachdem auch wieder die üblichen Geschmacksentgleisungen mit von der Partie sind, werden Sandler-Fans dennoch durchaus auf ihre Kosten kommen.

Sie sagt: Naja

Ich bin keine Freundin von Adam Sandler – beziehungsweise von seinem Humor. Normalerweise bringt mich auch nicht viel in eine seiner Komödien. Aber hier war die Vorschau vielversprechend. Und die hätte auch genügt. Zwar strotzt der Auftakt vor genialen Ideen, ob der Superkraft und Supermännlichkeit des israelischen Super-Agenten Zohan aber dann ist Flaute angesagt, wovon sich der Film auch nicht mehr wirklich erholt.

Nette Details am Rande: Im Soundtrack ist zeitgenössische israelische Musik stark vertreten – und zum Glück nicht nur mit „Disco Disco”! ;-)

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