Firefly (2002)
Auf einem Raumschiff mit unverwechselbarem Design hat sich aus unterschiedlichsten Gründen eine Crew zusammengefunden, die das Weltall auf der Suche nach meist weniger legalen Transportjobs durchkreuzt, immer ein Auge im Rückspiegel, ob eh nicht plötzlich ein Schlachtschiff der verhassten Allianz auftaucht.
Diese Serie, die nach nur einer Staffel leider viel zu früh abgesetzt wurde, ist eine faszinierende Mischung aus Science-Fiction und Western mit einer gehörigen Portion Spaß und Action.
Die Crew besteht aus interessanten, liebenswerten Charakteren, die alle im Laufe der Serie ihre Vergangenheit erzählen. Herausragend ist allerdings Captain Malcolm Reynolds, wunderbar verkörpert von Nathan Fillion, dessen selbst proklamierte Schnelligkeit mit dem Colt nur von seinem Mundwerk übertroffen wird. Wessen Held Han Solo heißt, wird auch diesen Captain ganz schnell in sein Herz schließen.
Firefly macht großen Spaß, selbst wenn – wie bei mir – Westerns nicht unbedingt zum Lieblingsgenre gehören. Übrigens: Als Wiedergutmachung für die verfrühte Absetzung hat Joss Whedon, der Schöpfer von Firefly, mit dem selben Team drei Jahre später den nach dem Raumschiff benannten Kinofilm Serenity herausgebracht, der die Geschichte des Schiffs und dessen Crew weiterführt. Aber das ist eine andere Geschichte und sollte ein anderes Mal erzählt werden…
Die eingefleischten Fans geben die Hoffnung nicht auf, der Crew irgendwann noch einmal bei ihrer Arbeit zusehen zu können. Wer gar nicht mehr ohne sie kann, findet vielleicht an den Serenity Comics gefallen.


