Sie sagt: Gut
Happy-Go-Lucky

Man kennt Mike Leigh, neben Ken Loach, als wohl bekanntesten Vertreter eines sozial engagierten sowie kritischen, britischen Kinos. Und so war ich doch einigermaßen erstaunt, als ich zum ersten Mal von seinem letzten Projekt (Regie und Drehbuch) las. Denn Happy-Go-Lucky ist ein absolutes Bekenntnis zu manchmal gar schamlosen Optimismus.

Der Film rankt in einer eher losen narrativen Struktur um die Erlebnisse des Energiebündels Poppy (Sally Hawkins), die mit kindlichem Enthusiasmus und unzerstörbarer guter Laune durch ihr buntes Leben tanzt.

Zuweilen löst jene unbeschwerte Art in ihrer Umwelt allerdings auch Befremden und Erstaunen aus. So wird ihr Verhalten mal als naiv oder gar als völlig verrückt abgestempelt. Und man ertappt sich dabei, ganz kurz genau so zu denken. Dabei verschließt sie sich keineswegs vor Problemen. Jedoch löst sie diese eben auf ganz eigene Art.

In unserer heutigen Welt sollte man diesen Film wohl am besten auf Rezept gegen Depressionen verschreiben. Und sich Poppy als Vorbild nehmen und mal zwischendurch etwas Ärgerliches einfach weglachen. Passend dazu: :-)

Er sagt: Nicht gesehen...
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