Doomsday (2008)
Man nehme reichlich Escape from New York sowie eine Portion Mad Max , streue eine Prise 28 Days later darüber und besetze die Hauptrolle mit einer feschen Britin (Rhona Mitra ). Voilà: Schon hat man seinen Doomsday . Und ich nenne hier nur ein paar der unzähligen „Inspirationen” zu diesem Film, sogar die Augenklape von Snake Plissken ist mit dabei.
Die einen nennen es eine Hommage an die Actionfilme der letzten drei Dekaden, ich nenne es eher Einfallslosigkeit, denn dem Film mangelt es neben der zahlreichen optischen Zitate an eigenen Ideen. Von Logik ganz zu schweigen.
Um eine unkontrollierbare Seuche einzudämmen, wird Schottland eingemauert und die restlichen Überlebenden ihrem Schicksal überlassen. 30 Jahre später bricht die Krankheit in London wieder aus und man schickt ein Team an Elite-Soldaten zu den abgeschotteten Schotten (sorry, das musste sein), von denen man sich ein Heilmittel verspricht, da man einige Überlebende innerhalb der Mauer gesichtet hat.
Was stark und stimmungsvoll beginnt, driftet sehr schnell ins Dumme und auch Lächerliche ab. Wenn jemandem für einen gelungenen Filmabend nur eine sexy Hauptdarstellerin in blutrünstigen Actionszenen reichen, der wird bei Doomsday auf seine Kosten kommen. Wer sich allerdings – wie ich – etwas mehr Endzeit-Stimmung und eine bessere Geschichte dahinter erwartet, wird eher enttäuscht werden.
Eine bewusste Entscheidung: Mir hat der Trailer schon gereicht!




Ein Kommentar
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also ich fand ihn sehr unterhaltsam, da wurde einfach alles zusammengeklaut, was ich als heranwachsender in den 80ern cool fand. natürlich völlig gaga, aber eben sehr amüsant. ich empfehle an dieser stelle aber ausdrücklich marshalls andere filme: dog soldiers (cooler werwolfstreifen) und vor allem the descent, der wirklich verdammt gut (und heftig) ist…