Alle Beiträge vom November 2008

17.11.08

Mamma Mia!

Sie sagt: Gut

Mamma Mia!Es war ein Fehler. Es war ein Fehler, Mamma Mia! nicht gleich zum Filmstart zu sehen, gemeinsam mit Abba-Freaks, die in Kostümen auftauchen, bei jedem Lied mitgrölen und den Kinosaal in 70er Feeling und Partystimmung versetzen. Dann hätte dieser Film wohl gänzlich anders gewirkt.

Und es war ein Fehler der Regisseurin Phyllida Lloyd, das Bühnenstück einfach abzufilmen ohne auf das Medium Film Rücksicht zu nehmen. Ich habe das Musical noch nie gesehen, aber die Kulissen, die Einstellungen, die überdramatischen Gestiken der Darsteller und Darstellerinnen schreien einem regelrecht Bühne ins Gesicht.

Tja, die Geschichte selbst gibt ja nicht sonderlich viel her, die Arrangements der Lieder sind zum Teil grausam und Pierce Brosnan sollte man einfach nicht schreien (er nennt es „singen”) lassen. Aber dann ist da Meryl Streep und OMG, was kann diese Frau nicht? Sie spielt ihre Kollegen und Kolleginnen nicht nur an die Wand (vor allem wieder Pierce, es tut mir leid, er wäre ja ein sympathischer Junge), nein, sie donnert sie regelrecht an die nächste Ziegelmauer der entzückenden, griechischen Kulisse. Sie ist definitiv der Grund für den zweiten Stern. Und den Dritten verdiente der Abspann! Mamma Mia! :-)

Er sagt: Naja

Tja, was soll ich sagen? Wenn man kein Abba-Fan ist, bleibt bei diesem Film nicht viel übrig. Außer vielleicht eine (wie immer) wirklich sehenswerte Meryl Streep, die vor Energie nur so strotzt. Das war’s dann aber auch schon.

Und erklärt mir mal bitte, warum man drei zwar grundsympathische, aber gesanglich ziemlich unterentwickelte Schauspieler für die männlichen Hauptrollen eines musischen Films castet? Es mangelt ja wirklich nicht an ebenso sympathischen Akteuren, die obendrein auch noch singen können! Die werten Herren hatten zwar sicher alle ihren Spaß dabei, meinen beleidigten Ohren ist das aber ziemlich egal.

Ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis wir Boney Ms Daddy Cool als Fortsetzung präsentiert bekommen…

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16.11.08

Schauspielunterricht von David Caruso

Hier gibt „David Caruso” seine in CSI: Miami antrainierten Manierismen zum Besten. Im Gegensatz zur Originalserie durchaus sehenswert!

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13.11.08

Pixars BURN-E

Für alle, die noch einen Wall-E-Nachschlag wollen:

Update 1: Na das war ja wirklich nur kurz online: Hier aber auch zu finden. Sollten wir das Video von irgendwoher wieder einbinden können, ist es natürlich auch auf OmU zu begutachten. :-)

Update 2: Bei Trailer Addict habe ich ihn noch gefunden. Mal sehen, wie lange er dort bleibt…

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10.11.08

Quantum of Solace (2008)

Er sagt: Sehr gut

Quantum of SolaceQuantum of Solace fängt fulminant an und stellt dabei sogar die rasante Anfangssequenz von Casino Royale in den Schatten, was wirklich keine leichte Aufgabe gewesen sein kann. Das schöne an diesem Film ist, dass er dieses Tempo nahezu über den gesamten Film hält und es nur ein paar Mal zum Luftholen drosselt.

Zum ersten Mal in der Geschichte von 007 sollte man den vorherigen Film gesehen haben, damit man diesen, vor allem aber die Motivationen der einzelnen Figuren, wirklich versteht und nicht zuletzt, weil er tatsächlich genau dort anfängt, wo Casino Royale aufhörte. Die erfolgreiche Bourne-Trilogie ist an diesem Bond-Novum sicherlich nicht ganz unbeteiligt.

Quantum ist kälter und härter als sein Vorgänger, was der Charakterzeichnung des neuen James Bond äußerst gut tut, allerdings fehlte mir ein bisschen mehr Witz als Ausgleich. Ein paar coole One-Liner sind schon dabei, aber soetwas wie die typischen Geplänkel zwischen Bond und Q fehlen, wie Q selbst, komplett. Ich möchte Q zurück! ;-) An den anderen Bond-typischen Attributen wie den schönen Frauen oder den vielfältigen Schauplätzen inklusive traumhafter Landschaftsaufnahmen mangelt es Quantum allerdings wirklich nicht.

Alles in allem ist Quantum of Solace ein atemberaubender Actionfilm und eine würdige Fortsetzung, auch wenn er – wie gesagt – ruhig noch etwas mehr Bond-typisch sein könnte. Der Regisseur Marc Forster hat damit jedenfalls nach eher ruhigeren, emotionaleren Filmen auch im Actionfach ein durchaus geschicktes Händchen bewiesen. Das traditionelle „Bond will return” am Ende des Abspanns lässt mich schon wieder ungeduldig werden.

Sie sagt: Sehr gut

Quantum of SolaceFrankly, I´ve been blown away! Das hat natürlich auch mit gewissen Erwartungen zu tun, denn ich bin bestimmt nicht der weltgrößte Bond-Fan und so gerne ich die Reihe als Kind mit der gesamten Familie gesehen habe, so wenig interessierten mich später zum Beispiel die Filme mit dem glatten Herrn Brosnan.

Hier hatte ich jedoch eher das Gefühl Die Hard 5 anzusehen, womit Quantum of Solace mehr Ähnlichkeiten aufweist als all seine feinmaschigen Vorgänger (womit ich nicht sagen will, dass Tom Ford nicht ganze Arbeit geleistet hat, um Daniel Craig nur das Beste auf den durchtrainierten Leib zu schneidern). Die Action ist auf jeden Fall atemberaubend. Man kommt zu keiner Zeit zur Ruhe, der Adrenalinspiegel schwappt zuweilen über. Denn solange Bond nicht verschnaufen kann, tut es sein Publikum auch nicht.

Die extrem körpernahe Kameraführung, die uns unmittelbar ins Geschehen zieht und die wunderbaren Gegenschnitte (mit den jeweiligen lokalen Attraktionen an den wieder einmal mehr als sehenswerten Locations) tun ihr Übriges um den Augen ein gelungenes Spektakel zu bieten.

Und dem Filmgott seis gedankt: Auch der Bösewicht hat in dieser zweiten Ausgabe von Craig als 007 mehr Format als sein Erstlinsgwerk. Und wir wissen alle, dass die Übeltäter noch viel spannender sein können, als die Guten. Das ist jedoch nicht unbedingt Mathieu Amalric zu verdanken, dieser personifiziert das viel Bösere nur. Denn viel größer versteckt sich dahinter eine weltumspannende Organisation, die uns zarte Paranoia und bestimmt noch einige Fortsetzungen bescheren wird.

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07.11.08

Ode an John Williams

Hier wird der Filmkomponist John Williams auf großartige Art und Weise gehuldigt.

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