Alle Beiträge vom Februar 2009

25.02.09

Ach ja, Oscars waren…

Oscar 2009…und natürlich habe ich mir traditionsgemäß die Nacht um die Ohren geschlagen um das Event live mitzukriegen. Event ist nun aber definitiv übertrieben. Es gab bis auf eine Ausnahme (Departures und nicht Waltz with Bashir gewann bester ausländischer Film) keine wirklichen Überraschungen bei der Vergabe, Hugh Jackman war halbwegs passabel als Moderator, auch wenn ich nun so absolut nicht auf Musicals abtanze und mir daher in diesen Momenten Herrn Stewart wieder auf die Bühne gebeten hätte. Demenstprechend mühsam fand ich vor allem die Hommage ans Musical in Kombination mit Beyonce und den Piepsestimmchen der Jungstars aus High School Musical 1 bis 487 und Mamma Mia. Die Choreographie dazu von Herrn Australia (Baz Luhrmann) war eher ruppig und abrupt – wie auch die einzelnen Songtitel nicht wirklich harmonisch ineinanderflossen.

Hingegen als sehr gelungene Idee empfand ich, dass bei den Schauspiel-Oscars 5 ehemalige Gewinner oder Gewinnerinnen jeweils individuell ein paar Worte an die Nominierten richteten. Erstens erhöht dies natürlich den Glamour-Faktor mal 5, zweitens macht es die Angelegenheit auch persönlicher. Nur in der Schwülstigkeit hätte sich der eine oder die andere etwas zurückhalten können. Aber naja, der ganze Abend dient ja eigentlich nur der Selbtbeweihräucherung der Branche.
Und vielleicht hätte Adrien Brody bei seinen Lobesworten sich oder seinen Redenschreiber besser vorbereiten sollen. Denn die Worte „Wenn man Richard Jenkins googelt” sind eher von trauriger Natur!

Und wenn wir schon bei traurig sind: Bei der Hommage an die Menschen aus der Filmwelt, die uns dieses Jahr verlassen haben, ist wohl auch die Regie von uns gegangen. Denn wie sonst lassen sich die seltsamen Kameraschwenks erklären, so dass man nicht mehr sehen konnte, wem hier nun eigentlich die letzte Ehre gegben wurde.

Ein paar positive Highlights des Abends möchte ich aber auch noch hervorheben: Nachdem die Übertragung des ORF letztes Jahr so katastrophal war, haben wir uns für Pro7 entschieden, die es diese Jahr tatsächlich geschafft haben, rechtzeitig aus der Werbung zurücktzuschalten! Meine herzliche Gratulation! Hat jemand die Übertragung am ORF gesehen? Haben sie sich gebessert?

Und ich bin für eine Moderation von Tina Fey und Steve Martin im nächten Jahr – die beiden haben mir definitiv die amüsantesten Minuten der Verleihung geboten. Wenn man von Kate Winslets Vaters Pfeifen absieht.

Alle Nominierten und Gewinner sowie Gewinnerinen findet ihr hier.

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13.02.09

Was wenn Filmposter ehrlich wären?

Sex and the CityTransformersThe Life Aquatic with Steve ZissouThe Happening

Oh ja! Oh ja! Oooohhhh JAA! Und mehr gibts auf Holy Taco.

via: Bits & Pieces

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12.02.09

Keine Angst vor Klischees

Die Chancen, dass ich mir He´s Just Not That Into You ansehe sind soeben immens gestiegen. Und zwar dank der drei männlichen Hauptdarsteller, die in diesem kleinen Filmchen darlegen, warum selbst die männlichsten Männer beruhigt ins Kino gehen können um diesen Film zu sehen:

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11.02.09

Wer steckt dahinter?

Das schauspielende Volk lässt sich ja gerne für so manches Abenteuer auf Zelluloid verunstalten – manchmal reicht schließlich eine komische, draufgepappte Nase und schon ist ein Oscar gewonnen. In Wirklichkeit sollten jedoch die MaskenbildnerInnen die goldene Statuette in Empfang nehmen. Denn in einigen Filmen sind die hinter dem Make-up verschwindenden, wohlbekannten Menschen einfach nicht mehr zu erkennen. Oder könnt Ihr alle hier Anwesenden beim Namen nennen?

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Mehr davon? Eine Liste vieler kaum mehr Erkennbarer gibt es auf Almost Unrecognizable zu begutachten.

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06.02.09

The IT Crowd (2006 – ?)

Er sagt: Sehr gut

The IT CrowdDiese Serie hätte ich beinahe übersehen, doch dank meiner beharrlichen Mitschreiberin gehört sie mittlerweile zu meinen Favoriten.

Die Handlung ist schnell erklärt: Zwei Geeks arbeiten in, nein sind die IT-Abteilung eines Unternehmens und bekommen eine neue Chefin vorgesetzt, die von Technik nicht allzuviel Ahnung hat. Vorprogrammiertes Chaos – IT eben.

The IT Crowd bringt genug geekige Referenzen um unsereiner zu belustigen (oder sich ertappt zu fühlen), trifft aber genau die richtige Mischung aus schrägem Humor und Slapstick, um auch Menschen, die sich eher außerhalb der Interwebs bewegen, hellauf begeistern zu können.

Die Serie ist in UK ein voller Erfolg, was sowohl in den USA aber auch in Deutschland zu einfallslosen, weil 1:1 kopierten, Nachahmungen geführt hat. Beweisführung anbei:

Übel, oder? Also nicht mit billigen Kopien zufriedengeben, sondern gleich das Original ansehen. Den UK-Import der Box mit den ersten drei Staffeln gibts ab 16. März bei Amazon: The IT Crowd – Series 1-3 – Complete [UK IMPORT]. Für Ungeduldige gibt es auch die Box ohne Staffel 3: The IT Crowd – Series 1-2 – Complete [UK IMPORT]

Sie sagt: Sehr gut

IT Crowd

Halleluja – endlich wieder mal eine Serie, bei der man lauthals loslacht. Wunderbar schräge Charaktere, ein cleveres Drehbuch und SchauspielerInnen, die keine Schmerzgrenze kennen – richtig geraten, eine britische Serie. Erinnert mich auch manchmal leicht an einen meiner All-Time Faves Coupling.

Die Alltags-Beobachtungen sowie Klischees, die hier präsentiert werden sind so raffiniert und witzig abgehandelt, dass es schmerzen wird, wenn ich mich von der jetzigen hohen, täglichen Dosis zwangsweise verabschieden muss, da es bisher zwar drei Staffeln, aber jeweils nur mit sechs Folgen gibt. Beispielsweise das Schicksal der Rauchenden verglichen mit – hach, aber ich will hier gar nicht zuviel verraten – unbedingt reinschauen!

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02.02.09

Ironie + Stars = gelungenes Marketingkonzept

„Don’t let a mobile phone ruin your movie. Please switch it off.” Das ist der Slogan einer mehr als aufwändigen Werbekampagne von Orange. Orange? Richtig, der Handynetzbetreiber.

Mit einer schönen Portion Ironie und einem beachtlichen Staraufgebot (Roy Scheider, Rob Lowe, Steven Seagal, Darth Vader, Sean Astin, Patrick Swayze, Spike Lee, Val Kilmer, Michael Madsen, Macaulay Culkin, Anjelica Huston, Snoop Dogg, Mena Suvari) wurden 13 Filmchen umgesetzt, in denen das Telekommunikationsunternehmen als fiktives „Orange Film Funding Board” hemmungslos versucht, in alle Filmprojekte auf die absurdeste Weise ihre Services einzubauen.

Michael Madsens „Phonebox-Killer” muss beispielsweise seine Drohanrufe vom Handy mit Videofunktion aus machen und dementsprechend kurz fällt dann auch der Film aus:

Sean Astin in „Lord of the Ringtones”:

Und wie einfach wäre es wohl im Wilden Westen für Val Kilmer gewesen, hätte man die SMS schon gekannt:

Alle Spots gibts gesammelt auf: Seitvertreib

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01.02.09

Valentinstag kommt bald

Daher: Öffnet Eure Herzen! ;-)

Dark Love

via: haha.nu

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