Alle Beiträge vom Mai 2009

22.05.09

Kino am Dach: Sense of Humor

Kino am DachIn Wien findet vom 30. Mai bis 27. August 2009 wieder das „Kino am Dach“ statt, diesmal unter dem Motto „Sense of Humor”.

In diesem Zeitraum werden unter freiem Himmel auf dem Dach der Hauptbücherei am Gürtel (Urban-Loritz-Platz 2a, 1070)  fast jeden Abend Komödien gezeigt. Das Repertoire reicht von Kabarett-Filmen über Screwball- und Slapstick-Comedy bis hin zu bitterbösen, schwarzen Komödien, jeweils ausgewählt von heimischen Filmkritikern.

Der Eintritt beläuft sich auf 7,50 €, ermäßigte Karten gibt es um 6,– €, wobei ich nicht gefunden habe welche Voraussetzungen für eine Ermäßigung erfüllt werden müssen.

Das komplette Programm findet ihr auf der Website der Bücherei.

(Foto: tantegert/Flickr)

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19.05.09

Sherlock Holmes Trailer online

Ein neues Abenteuer des Meisterdetektivs war eh schon längst überfällig. Und dann noch mit dieser Traumbesetzung. Das sieht seeehr nett aus, wenn es auch wahrscheinlich weniger für’s Hirn als für’s Auge gemacht scheint.

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13.05.09

Star Trek (2009)

Er sagt: Sehr gut

Star Trek PosterMan muss J.J. Abrams für seine mutige Entscheidung, sich an dieses heikle Thema heranzuwagen, durchaus Bewunderung aussprechen. Heikel deswegen, weil die Geschichte rund um Kirk, Spock und Co. nur mitsamt einer sehr treuen Fangemeinde zu haben ist, die sehr gut auf die ihr lieb gewonnenen Charaktere aufpasst. Aufgepasst haben aber glücklicherweise auch Abrams und seine Drehbuchautoren, die sich mit deren Zeichnung sehr an die Vorlage von Gene Roddenberry gehalten haben, inklusive typischer Körperhaltungen der Schauspieler, die zuvor in die jeweiligen Rollen geschlüpft sind.

Dem Regisseur ist es wunderbar gelungen, das gewaltige Erbe, das sich in einem bald halben Jahrhundert in Form von sechs Serien und zehn Kinofilmen angesammelt hat, zu würdigen und gleichzeitig der Geschichte neues Leben einzuhauchen. Diese sehenswerte Mischung aus original und originell zeigt sich letztlich auch beim Design der Enterprise: Modern, frisch und sexy, aber stets dem Vorbild gerecht werdend, so dass man sowohl aufgrund des Wiedersehens als auch des neuen Kennenlernens Gänsehaut bekommt, sobald das Raumschiff das erste Mal nett in Szene gesetzt die Kinoleinwand füllt.

Und spätestens wenn man im Hintergrund (aufpassen!) ein Tribble aus einer der wohl bekanntesten Folgen der Originalserie sichtet und auch dessen Gurren hört, ist auch die letzte Skepsis weggebeamt.

Großes Kompliment an das Casting-Team, das es wirklich geschafft hat, jede einzelne Figur nahezu perfekt neu zu besetzen. Scheinbar mühelos tritt die neue Enterprise-Crew in die großen Fußstapfen, einzig der romulanische Bösewicht Eric Bana mag nicht so recht überzeugen – eventuell liegt das aber auch an der eher geringen Leinwandpräsenz, die man ihm gegeben hat. Jedenfalls finde ich die Motivation für seinen zerstörerischen Plan etwas dürftig dargestellt. Gestört hat mich außerdem die übermäßge Verwendung von Linsenreflektionen, ein bisschen weniger hätten es auch getan.

Gewürzt wird diese Wiedergeburt mit einem Soundtrack von Michael Giacchino, der auch schon für die Vertonung von so ziemlich allen bisherigen Projekten von J.J. Abrams verantwortlich war. Überzeugt hat mich die Filmmusik erst beim zweiten Mal Hinhören, die bombastischen Klänge des letzten Trailers von Two Steps From Hell hatten irgendwie falsche Erwartungen geweckt.

Ich bin froh, dass Star Trek neu belebt wurde und diesem hoffentlich noch viele Filme folgen werden, damit es wieder öfter heißt: „To boldly go where no one has gone before.”

Sie sagt: Sehr gut

Ich muss gestehen, die Enterprise und ich, wir haben eine gemeinsame Vergangenheit. Vom Nachspielen der klassischen Serie in der Kindheit (ich war bitte Scotty) über einen legendären Ferialjob bei der Star Trek World Tour bis zu einem leichten Stand auf Picards Stimme, war dieses gesamte Universum irgendwie immer zumindest ein bisschen präsent.

Deswegen bin ich beileibe noch kein Trekkie, jedoch Vorfreude auf ein Wiedersehen mit der Original-Crew war durchaus vorhanden. Und daher schiebe ich auch großzügig die etwas müde Story dieses Films beiseite und möchte Euch einfach nur sagen, wie begeistert ich von der neuen Besetzung bin. Allen voran Chris Pine alias James T. Kirk, von dem ich mir das eigentlich am wenigsten erwartet habe. Sein filmisches Alter Ego aus den 60er Jahren sah ich regelmäßig vor mir. Die Gestik, Bewegungen, Mimik – alles war perfekt und dennoch konnte er noch mehr schauspielerisches Talent vorweisen als das simple Baucheinziehen seines Vorgängers.

Star Trek Crew

Niemand wird sich wohl allzu viel Anspruchsvolles bei einer in die Länge gezogenen Raumschiff Enterprise-Folge erwarten. Und wenn man sich an diesen Vorsatz im Kinosessel erinnert, wird man einen spannenden, gut produzierten Popcorn-Film erleben, der für Fans so manche Gustostückerl und Insider-Witze bereit hält.

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11.05.09

Really Short Films

shortmovie_110509

Smilies und Konsorten gibt es also schon länger! ;-)

via: ffffound!

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04.05.09

Filme spüren, nicht nur sehen

Wie lässt sich Kino noch einzigartiger gestalten – wie kann man das visuell Erlebte noch intensivieren: Nun wir haben ja bekanntlich 5 Sinne und eigentlich wurden bislang bei Filmen nur zwei angesprochen. Das Spektrum lässt sich doch bestimmt noch erweitern.

Odorama zum Rubbeln

Es gab ja schon einmal Filme zum Riechen – ausgerechnet Herr John Waters vergönnte uns olifaktorische Einblicke in sein cineastisches Werk Polyester: Mittels Rubbelkarte dürfte man so gleichzeitig mit der Protagonistin Blumen, Pizza, Klebstoff, Fäkalien und vieles schöne mehr erschnüffeln.
3D lässt uns im wahrsten Sinne des Wortes noch tiefer in die Filmwelt hineinrutschen, sogenannte 4D- oder gar 5D-Kinos (diese eigenartigen Dimensionen erinnern dann bald an BH-Größen), rütteln ein bisschen an den Stühlen bei Actionsequenzen oder spritzen etwas Wasser ins Gesicht auf virtueller hoher See.

emotion shirt

Noch einen bedeutenden Schritt weiter jedoch geht Philips Research: Hier bastelt man nämlich gerade an einer Jacke, die einem wirklich hautnah vermitteln soll, was der Star auf der Leinwand gerade empfindet.

Mit durchschnittlich 4 Kilo Lebendgewicht und 2 Quadratmeter Größe ist unsere Haut das größte, schwerste und sensibelste Organ und Sinn. Schon im Mutterleib beginnt sich dieser zu entwickeln und Berührungen haben daher eine ganz besondere Auswirkung für unsere Emotionswelt. Genau dessen sind sich die Forschenden bewusst und wollen dieses Wissen nun auch praktisch anwenden: Die „emotions vest” soll nun natürlich nicht 1:1 umsetzen, wie es sich anfühlt, wenn jemand drehbuchgerecht Schläge bezieht, sondern, wie sich der Protagonist oder die Protagonistin dabei fühlt. So produziert die Jacke beispielsweise ein Pulsieren, welches den schnelleren Herzschlag bei Aufregung simuliert. Oder auch Gänsehaut oder bei Bedarf sogar Schmetterlinge im Bauch.

via: Basic Thinking Blog

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