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26.04.10

Wie aus Worten Musik wird

Pogo, ein australischer Electronic-Künstler, kreierte aus Bildern und Soundsegmenten von Filmen wie Terminator, Harry Potter und einigen mehr neue und eigenständige Songs mit unglaublichem Rhythmusgefühl und Kreativität. Mein absoluter Favorit: “Upular” aus dem oscarprämierten Pixar-Werk “Up”.

via: Spreeblick

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22.02.10

Pivot – kurz, spannend, gut

Eine Verfolgungsjagd mit ungeahnten Folgen präsentieren Kevin Megens, Floris Vos, Arno de Grijs und André Bergs im Kurzfilm Pivot – animiert mit absolut einzigartigem Stil und einer ordentlichen Portion Spannung:

Pivot from Pivot on Vimeo.

via: Glaserei

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17.01.10

Buffy vs Twilight

War ja klar, dass der glitzernde Herr Edward gegen Buffy keine Chance hat! ;-)

via: Die Fünf Filmfreunde

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19.12.09

Avatar (2009)

Sie sagt: Gut

AvatarIch überlege gerade, wie oft ich mich bei Avatar zu meinem Sitznachbarn hinüber gebeugt habe und ihm den jeweiligen Titel, woran mich der Film nun erinnert, mitzuteilen. Die da wären: Der mit dem Wolf tanzt, Gorillas im Nebel, Herr der Ringe, Dragon Heart – und derer gab es noch mehr, die mir jedoch leider jetzt entfallen sind.

Tja, soviel zur Originalität. Und vielleicht erklärt das auch, warum ich – obwohl ich bewusst versucht habe, so wenig wie möglich über die Handlung im Vorfeld zu erfahren – jeden einzelnen Punkt und Schritt vorhersehen konnte. Zusammengefasst: Ultra-Gut alias die edlen Wilden, die noch so wirklich richtig mit Mutter Natur verbunden sind, gegen Ultra-Böse alias die Menschheit, in ihrer Gier subsumiert auf Wirtschaftsbosse und Ultra-Marines, die in ihrer Klischeehaftigkeit eher an GI-Joe-Puppen erinnern.

Ein absolut durchschnittliches Werk, das zwar optisch beeindruckt, aber zuweilen wird man auch hier von Illuminiszenzen und Ethno-Kitsch erschlagen. Der zweitschlechtesten Note ist Avatar nur entkommen, weil ich ihn dann doch nicht mieser als 2012 bewerten konnte. Und keine Angst, das Emmerich-Werk wird sicherlich nicht das neue Maß aller Dinge! ;-)

Abschließend: Wenn Ihr Euch den Film ansehen wollt, dann unbedingt in 3D. Danke an das Haydn Kino an dieser Stelle, welches einem endlich ermöglicht, Filme im Original und in imposanter Tiefenschärfe zu sehen. Da vergisst man dann schon mal, dass man mit Mantel und Haube im Saal sitzt, weil die Klimaanlage außer Rand und Band ist. Ach und noch was – was hat die einmalige Sigourney Weaver dem oder der Zuständigen in der Maske angetan? Die Frisuren in jeder ihrer Lebensformen sind ja eine persönliche Beleidigung…

Er sagt: Sehr gut

Zwölf Jahre nach seinem letzten und zugleich einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, wollte James Cameron mit Avatar neue Maßstäbe setzen. In puncto Optik ist ihm das auch durchaus gelungen. Allerdings dürften von den vermuteten 300 Millionen Dollar Produktionskosten nicht allzuviel in die Dramaturgie geflossen sein, denn die Geschichte selbst ist so simpel und seicht wie ihre Charaktere. Unoriginell, oberflächlich und klischeebeladen – im Großen und Ganzen Dancing with Wolves auf Ecstacy (danke Werner! ;-) ). Man bekommt den Eindruck, dass Herr Cameron die Story absichtlich auf einem niedrigen Niveau gehalten hat, um nicht von der wirklich großartigen Optik abzulenken. Auf der anderen Seite muss ein Märchen nicht unbedingt unvorhersehbar sein, um es genießen zu können.

Der Realismus der Na’vi, also der Einwohner des Planeten Pandora, wo alles von statten geht, ist wirklich beeindruckend und auch die restliche Flora und Fauna kann sich durchaus sehen lassen, selbst wenn diese beizeiten tatsächlich recht kitschig wirkt. Die 3D-Präsentation lässt einen manchmal mit offenem Mund dasitzen und verfälscht meine Wertung für diesen Film sicherlich ins Positive.

Als Resümee des Kinoabends kann ich sagen, dass ich wirklich gut unterhalten wurde, viel mehr aber auch nicht.

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13.12.09

(500) Days of Summer (2009)

Sie sagt: Genial!

500 Days of SummerIch glaube, ich bin verliebt. Und Tom Hansen alias Joseph Gordon-Levitt wird es nur zu gut nachvollziehen können. Aber ich habe Schmetterlinge im Bauch beim ganzen Paket des Filmes: Entzückende Darstellende, verspielte und skurrile Details, Ausstattung, Kostüme und natürlich ein wunderbar witziges Drehbuch, das einmal abseits der üblichen Klischees und Kitsch auch etwas echtes Leben in ein Hollywood-Werk bringt. Denn wie gleich zu Beginn verraten wird: This is a story about boy meets girl. But you should know upfront that this is not a lovestory.

Aus der Sicht von Tom erleben wir die 500 Tage währende Geschichte von ihm und Summer (Zooey Deschanel), die jedoch einen kleinen Haken hat: Sie glaubt nicht an die Liebe und will keine Beziehung – Spaß miteinander ist jedoch durchwegs erlaubt und erwünscht. Und natürlich ist die kleinste, liebevolle Andeutung ihrerseits dann der Himmel auf Erden seinerseits. Bis sie ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführt. Und dies passiert keineswegs in chronologischer Reihenfolge, nein, der Film startet gleich mit niederschmetterndem Liebeskummer seinerseits und führt uns sprunghaft und einfallsreich durch die Beziehung der beiden. Aber auch wenn nun das Scheitern von Anfang an klar ist, schafft diese Anti-Romanze es dennoch tief romantisch, intelligent und amüsant zu sein.

SPOILER – nur auf eigenen Gefahr weiterlesen: Ach ja, und wer sagt, (500) Days of Summer hätte kein Happy End, hat entweder den Film oder das Leben nicht verstanden! ;-)

Er sagt: Sehr gut

(500) Days of Summer ist herzerwärmend und -zerreißend zugleich. Ersteres aufgrund der frischen, oftmals unkonventionellen Machart, zweiteres wegen Toms Achterbahnfahrt durch hoffnungsvolle und dann wieder verzweifelte Episoden. Großes Kompliment an den Regisseur Marc Webb, der es wunderbar schafft, die Gefühlswelt von Tom in bewegte Bilder zu übersetzen. Sei es in den ersten, endorphingeladenen Tagen, wo er die ganze Welt umarmen möchte oder schon etwas später die parallele Gegenüberstellung seiner Erwartungshaltung mit der bitteren Realität.

Ganz warm werde ich allerdings mit Zooey Deschanel auch nach einigen gemeinsamen Filmen noch nicht. Vielleicht hatten wir beide dank des missglückten Films The Happening nur einen schlechten Start aber irgendwie kommt ihre Ausstrahlung, sofern sie eine hat, nicht wirklich bei mir an. Dem Charisma des Films tut dies indessen keinen Abbruch. Selten hat mitlachen, -fiebern und -fühlen so viel Spaß gemacht.

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08.12.09

2012 (2009)

Er sagt: Gut

2012Es gibt vieles, was 2012 nicht ist: Intelligent, realistisch oder profund zum Beispiel. Erwartet sich aber auch niemand von einem Roland-Emmerich-Film, oder? Eines ist er aber schon: Unterhaltsam. Zumindest mit der richtigen Kinobegleitung.

Das Spektakel kommt recht schnell zur Sache. Nachdem diverse Hauptcharaktere oberflächlich und klischeebehaftet eingeführt wurden, kann man schon deren mal mehr, mal weniger erfolgreichen Überlebenskampf bei zahlreichen bombastischen Katastrophenszenarios beobachten. Frei nach dem Motto „Wie oft kann man seine Liebsten mit diversen Fortbewegungsmitteln vor sich just in diesem Moment öffnenden Erdspalten retten?” wiederholt sich alles ein wenig, der Detailreichtum der Desaster lässt es dennoch kurzweilig erscheinen. Zumindest bis zum Showdown, der sich eine gefühlte Ewigkeit nicht vom Fleck bewegt und dem eine Kürzung um 30 Minuten sicherlich gut getan hätte.

So brilliant 2012 in der optischen Darstellung des Weltuntergangs auch ist, die emotionale Ebene geht dabei gleich mit unter. Zwar versucht Emmerich immer wieder das Schicksal von Milliarden anhand von Einzelpersonen begreifbar zu machen, dies gelingt aber nur selten. Unter die Haut gehen vielleicht drei kurze Szenen, der Rest ist übertrieben, pathetisch oder einfach nur dumm.

Insofern ist 2012 Popcorn-Kino par excellence, das Spaß machen kann, wenn man es schafft für die zweieinhalb Stunden nichts zu hinterfragen, was einem da gezeigt wird. Mein „Gut” gilt jedenfalls hauptsächlich der Spezialeffekteabteilung.

Sie sagt: Naja

In einen Roland-Emmerich-Film geht man zugegebenermaßen bereits mit null – ach, wohl eher minus zwölf – Erwartungen. Und daher war ich anfangs sogar positiv überrascht. Nimmt man einmal die Gesetze der Physik und der Logik außer acht und stellt sich auf gigantomanische Bilder einer kreativen Weltzerstörung ein, dann ist der Film für 90 Minuten sogar sehr unterhaltsam. Dann jedoch wird es mühsam: Nachdem die Kernfamilie bereits erfolgreich drei Elementen getrotzt hat, kommt die große böse Welle, die sich jedoch dem kleinen Schicksal unterordnen muss. Und dafür zieht sich die letzte, komplett überflüssige Stunde wie der schönste Strudelteig, der die Story aber dennoch nicht zusammenhalten kann.

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01.07.09

Shutter (2004)

Er sagt: Sehr gut

Shutter PosterNach langer Zeit sind wir nun endlich dazu gekommen, die thailändische Originalversion von Shutter anzusehen. Und ich muss sagen: Absolut kein Vergleich zu dem erbärmlichen Hollywood-Remake: Das Original ist um Welten besser! Schade, dass ich es nicht zuerst gesehen habe.

Bei diesem Film kam im Gegensatz zur Neuauflage eine sehr genial schaurige, nahezu beklemmende Stimmung auf. Daran konnten auch die bereits vorhandenen Kenntnisse über Geschichte und Ende des Films nichts änderen, da hier beides einfach besser in Szene gesetzt wurde, bis hin zu wesentlich wirkungsvolleren Schockeffekten.

Besonders beeindruckend sind auch die Aufnahmen der Umgebung, die ein sehr tristes Bild vom sonst sehr farbenfrohen Thailand zeigen, was natürlich sehr zum Ambiente beiträgt.

Ich werde jedenfalls die beiden Regisseure Banjong Pisanthanakun und Parkpoom Wongpoom aufgrund dieses Debuts näher im Auge behalten.

Sie sagt: Sehr gut

Wie soll ich einen Film beurteilen, wo ich mir die Hälfte der Laufzeit verzweifelt die Finger vors Gesicht gehalten habe? Bei einem Horrorfilm ist das dann aber wohl ein absolutes Kompliment an die Filmschaffenden und dafür gibts Höchstnoten! ;-)

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29.06.09

State of Play (2009)

Er sagt: Gut

State Of Play PosterSolides Handwerk. Als solches würde ich State of Play bezeichnen. Nicht herausragend, aber auch nicht schlecht.

Dieses Remake der BBC Miniserie aus 2003 bietet im Prinzip alles, was ein Thriller haben muss: Eine halbwegs dichte Story, ein paar Plot-Twists, Spannung und eine gute Besetzung. Während die Plot-Twists für geübte KinogängerInnen nicht unbedingt unvorhersehbar waren, kann sich die Cast wirklich sehen lassen: Russell Crowe, Ben Affleck, Helen Mirren, Jason Bateman, Jeff Daniels, Robin Wright Penn und sogar die mir sonst eher unsympathische Rachel McAdams werten diesen Film ungemein auf. Sehr amüsant sind die Szenen, wo Crowe und Mirren gemeinsam zu sehen sind.

Dennoch kann der Film Genrekollegen wie zum Beispiel Michael Clayton nicht das Wasser reichen, obwohl dessen Autor und Regisseur Tony Gilroy ebenfalls am Drehbuch von State of Play mitgearbeitet hat.

Einzig lächerlich war der eingestreute Handlungsstrang „Online versus Print”, der in folgendem Zitat gipfelte:

„When people read this story, they should have newsprint on their hands.”

Man kann nur vermuten, dass hier Zeitungsverlage unter den Geldgebern waren, denn sonst glaube ich nicht, dass sich so eine dumme Aussage in die sonst guten Dialoge gemischt hätte.

Leider kenne ich die BBC Serie nicht, hat sie wer gesehen und kann beide vergleichen?

Sie sagt: Gut

State of PlayCal McAffrey alias Russell Crowe ist Typus Journalist “alter Hase” wie er im Lehrbuch für DrehbuchautorInnen steht. Kein Polizist, keine Gerichtsmedizinerin, den oder die er nicht kennt und welche ihn zuverlässig mit Informationen versorgen. Auftritt Della Frye alias Rachel McAdams: Der junge Hüpfer, noch dazu nicht dem einzig wahren, ehrwürdigen Print-Journalismus verschrieben, sondern schnöde Bloggerin. Dennoch arbeitet gerade jene an einer Story über ein Skandälchen in der Washingtoner Politik, die zu einer wahren Lawine an Intrigen und Morden anwächst und nun natürlich der Mithilfe des alten Rammlers bedarf.

Doch genug der Nagerkunde. Herausgekommen ist ein recht ordentlicher Thriller, der zugegebenermaßen nicht allzu überrascht. Eher freut man sich und fühlt sich bestätigt, den nächsten Twist jeweils im Vorhinein zu erahnen.

Wirklich funkeln tut jedoch die Besetzungsliste – selbst kleine Nebenrollen sind hochkarätig besetzt und Helen Mirren bei der Arbeit zu zusehen erfreut einfach immer das Auge. Und bei ihr auch die anglophilen Ohren. Apropos: Herr Crowe hätte in diesem Film übrigens einen Iren geben sollen, aber abgesehen von seinem präsentierten Musik- und Getränkegeschmack, lässt sich dies am Dialekt jedenfall nicht ausmachen.

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