Alle Beiträge zu „Animation”

27.06.09

E.T.A. (2008)

Marvin hat den langweiligsten Job aller Zeiten. Aber nicht alles ist so, wie es scheint.

Dieser sehenswerte Science-Fiction Kurzfilm hat 2008 den ersten Platz beim Breakpoint Wettbewerb und den „Best Talent Film”-Preis beim dänischen Aarhus Film Festival gewonnen. Zurecht, wie ich finde. Weitere Informationen und auch Filmchen findet ihr auf der Website der Produzenten.

(Via Seitvertreib)

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20.11.08

A New Love: Glumpers

Ich liebe, liebe, liebe Animationsfilme. Und wenn diese neben schrägen oder herzigen Figuren auch noch was Hinterhältiges oder genial Doofes an sich haben, immer nur her damit. Ein glorreicher Vertreter dieser Gattung ist/sind die Glumpers:

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13.11.08

Pixars BURN-E

Für alle, die noch einen Wall-E-Nachschlag wollen:

Update 1: Na das war ja wirklich nur kurz online: Hier aber auch zu finden. Sollten wir das Video von irgendwoher wieder einbinden können, ist es natürlich auch auf OmU zu begutachten. :-)

Update 2: Bei Trailer Addict habe ich ihn noch gefunden. Mal sehen, wie lange er dort bleibt…

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10.10.08

WALL•E (2008)

Sie sagt: Sehr gut

WALL•ENicht nur Roboter können sich scheins verlieben, nein auch Menschen können sich in Roboter verlieben. Und das sogar mittlerweile hordenweise. Aber wie könnte man WALL•E auch widerstehen? Glaubt mir, Ihr habt keine Chance.

Denn WALL•E, der Film, ist nicht nur entzückend, absolut herzerwärmend und liebenswert, sondern auch intelligent, zynisch und kritisch. Jedoch verbindet er dies überaus charmant und auf höchstem, technischem Niveau.

Die Menschen kommen auf jeden Fall nicht wirklich gut weg in Pixars neuestem Meisterwerk. Denn sie haben die Erde schließlich doch erfolgreich zerstört, sind ins All geflüchtet und haben eine riesige Müllhalde hinterlassen, die nun von abertausenden WALL•Es (Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class) wieder aufgeräumt werden soll. Nach 700 Jahren jedoch sind auch diese eingegangen und nur ein kleiner Roboter trotzt noch den Unwidrigkeiten unseres futuristischen Planeten und werkt eifrig weiter.

Durch eine Suchaktion gelangt dieser letzte WALL•E, unser Held, dann eines Tages auf die entfernte Raumstation der Menschen, die nun völlig degeneriert sind und nicht einmal mehr selbstständig laufen können. Doch die Menschen sind dem kleinen Roboter egal, er hat sich hemmungslos in EVE (Extraterrestrial Vegetation Evaluator ), einen glänzend schönen Suchroboter, verliebt. Und diese große Liebe bringt sehr bald alles in Bewegung.

Ach ja, und natürlich gibt es auch erneut einen furiosen Vorfilm: Presto. Schön, dass sich Pixar dieser Tradition wieder besonnen hat.

Er sagt: Genial!

WALL•E lädt sich aufWALL•E ist definitiv der liebenswürdigste Roboter nach R2-D2 (wer diesen Link jetzt tatsächlich gebraucht hat, sollte sich schämen!! ;-) ) auch wenn er optisch vielmehr an Number 5 aus Short Circuit erinnert.

Mich hat dieser Film wieder wie ein kleines Kind staunen lassen, obwohl die Hintergrundgeschichte, Stichwort zerstörte Erde, eigentlich mehr als bitter ist. WALL•E bleibt aber von dieser Trostlosigkeit ziemlich unbeeindruckt, hat er doch nur Augen für EVE und löst trotzdem, oder deswegen, komplett unschuldig quasi im Vorbeifahren bei vielen Menschen und Maschinen etwas Positives aus.

Beeindruckend fand ich, wie viel Emotion fast hauptsächlich durch mechanische Körpersprache transportiert werden kann. Nachdem beinahe alle Roboter in diesem Film nur mit sehr unterentwickelten Sprachorganen bestückt wurden, liest man ihren Gemütszustand überwiegend an ihren Körperhaltungen ab, die von den Animatoren mit sehr, sehr viel Liebe zum Detail realisiert wurden. Samy Molcho hätte wohl seine wahre Freude daran. EVE kommuniziert zum Beispiel fast ausschließlich mit Ihren Augen und lässt dabei keine Fragen offen, was ihr gerade durch den auf Hochglanz polierten Kopf geht.

Auch die Regiearbeit wirkt frischer und moderner als bei anderen Animationsfilmen. Nette Kamerafahrten, mehr Spielereien mit Tiefenschärfe, alles wirkt realistischer, obwohl dieser Anspruch optisch gar nicht gestellt wird. Jedenfalls fühlt man sich als Zuseher der Geschichte dadurch sehr viel näher. Und das nicht nur, weil für Apple-Nutzer einige nette Szenen dabei sind. ;-)

Spannend ist übrigens auch der Abspann, der die Geschichte anhand verschiedener Zeichenstile weitererzählt und zum Schluss sozusagen im Schnelldurchlauf die ganze Story im Pixeldesign der Computerspiele der frühen 1990er noch einmal durchspielt. Mein Prädikat: Von der ersten bis zur letzten Sekunde sehenswert!

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11.09.08

The 30-Second Bunnies Theatre

Die Hasen der Grafikerin Jennifer Shiman (alias Angry Alien Productions) sind innerhalb kurzer Zeit zu Weltstars geworden. Kein Wunder, immerhin haben sie bis dato schon in knapp 50 Remakes von Klassikern und Blockbustern mitgespielt (auch wenn nur für jeweils 30 Sekunden) und wurden 2008 dafür mit dem Webby Award ausgezeichnet. Ideal zum Nachholen verpasster Filme, damit man mitreden kann. ;-)

Pulp Fiction Bunnies Star Wars Bunnies

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09.08.08

Madagascar: Escape 2 Africa – Trailer

Wurde aber auch langsam Zeit, immerhin ist es schon drei Jahre her, dass Alex, Marty, Gloria und Melman auf Madagaskar gestrandet sind. Allerdings müssen wir uns noch ein bisschen gedulden, der Filmstart ist hierzulande für den 5. Dezember 2008 angesetzt. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude…

Bei Apple gibts den Trailer auch in verschiedenen Größen.

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08.08.08

The Princess and the Frog – Trailer

Na so etwas: Disney präsentiert seine erste schwarze Titelheldin in einem klassischen Zeichentrickfilm. Doch schon nach Dekaden seines Bestehens…

The Princess and the Frog verlegt das Märchen vom Froschkönig ins New Orleans der Zwanziger Jahre. Nach ersten Probeaufführungen jedoch musste der gesamte Film und Inhalt überarbeitet werden, da der ursprüngliche Inhalt viel zu klischeebeladen war:

The company announced that production had begun on the film, a fairy tale to be called The Frog Princess featuring Maddy, a black chambermaid working for a spoiled white Southern debutante. A voodoo priestess fairy godmother helps Maddy win the heart of a white prince, after he rescues her from the clutches of a voodoo magician.

Verständlich, oder? Hier der Teaser-Trailer, des vielleicht nun doch 2009 ins Kino kommenden Oeuvres:

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05.08.08

Batman: Gotham Knight (2008)

Er sagt: Gut

Batman Gotham KnightWer sich die Wartezeit zum Kinostart von The Dark Knight etwas verkürzen will, dem sei „Batman: Gotham Knight” ans Herz gelegt. Eine DVD mit sechs gezeichneten Kurzgeschichten von verschiedenen Regisseuren und Künstlern, dementsprechend jeweils mit eigenem Erzähl- und Zeichenstil, schlagen die Brücke zwischen Batman Begins und The Dark Knight.

Die Gebrüder Wachowski haben es zwischen den Matrix-Episoden mit The Animatrix vorgemacht, inzwischen scheint es in Hollywood zum guten Ton zu gehören, die Zeit bis zur Veröffentlichung eines Sequels mit einem Lückenbüßer in Form einer mit Kurzgeschichten bestückten DVD zu füllen.

Wie dem auch sei, mir hat es reichlich Spaß gemacht, den neu er-/gefundenen Batman zu seinen Wurzeln, der Comic-Kunst, zurückkehren zu sehen. Musikalisch stimmungsvoll unterstützt, lernt man neue Aspekte seines Charakters kennen. Warum also kein „Sehr gut” von mir? Eventuell, weil die Zeit des jeweiligen Kurzfilms leider nicht ausreicht, um die Stimmung wirklich voll aufbauen und auskosten zu können. Vielleicht liegt es aber einfach nur daran, dass Gotham Knight eben nicht Dark Knight ist.

Hier noch der Trailer:

Sie sagt: Naja

Mmmmmhhhhh. Was soll ich zu den Batman-Kurzfilmchen sagen? Ganz unterhaltsam, teilweise recht nette Ideen, aber wirklich vom Hocker gehauen haben sie mich alle nicht. Und nachdem mein geschätzter Co-Autor bestimmt die Animatrix-Episoden erwähnt: Diese haben zusätzliche Informationen und somit mehr Verständnis für das Matrix-Universum geliefert. Vielleicht ist über Batman schon alles gesagt und erzählt worden? Ich warte (sehnsüchtig) The Dark Knight ab und fälle dann ein Urteil über diese Aussage – und natürlich auch den Film an sich, keine Sorge! ;-)

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