Ein Antiheld, ein Überheld und ein findiges Schwesternpaar versuchen im hauptsächlich von Untoten bewohnten Land zu überleben und ihre (blutverschmierten) Wege zu gehen. Genau diese Mischung verschiedener Figuren macht den Spaß dieses Films aus, natürlich neben der gerecht über die knapp 90 Minuten verteilten Menge an Gedärm.
Der Antiheld hat sich sorgfältig jede Mengen Regeln zurecht gelegt, die der Zuseher nach und nach vermittelt bekommt und mit deren Hilfe brenzlige Zombie-Situationen bereinigt werden können. Der Überheld ballert mit einer gewissen Selbstverliebtheit sämtlichen Ungestorbenen den Kopf von den Schultern, getrieben durch die Suche nach dem letzten Twinkie dieser Welt. Und mittendrin setzen die Schwestern ihre ganz eigenen Methoden ein, um nicht im Zombiemeer unterzugehen.
Der Film wirkt ein bisschen wie „Juno meets Dawn of the Dead”, ein Zombiespaß für die ganze, nicht zartbesaitete Familie! An das brilliante Vorbild Shaun of the Dead kommt er nicht heran, ist aber sicherlich einer der lustigsten Versuche, nicht zuletzt durch einen Gastauftritt von Bill Murray.




Nach langer Zeit sind wir nun endlich dazu gekommen, die thailändische Originalversion von Shutter anzusehen. Und ich muss sagen: Absolut kein Vergleich zu dem 

Wenn jemand während der Vorführung eines Filmes die ganze Zeit Homer Simpsons „Booooring!” im Kopf hat, kann wohl was nicht stimmen. Mit dem Film, meine ich jetzt, nicht mit dem Kopf. Exakt so ist es mir bei Shutter gegangen. Der Film ist von Anfang bis Ende in jeder Hinsicht unaufregend. Es wird kaum Spannung aufgebaut, es gibt eigentlich keine würdigen Schockeffekte und die große Auflösung kommt auch nicht als Überraschung daher.

Man nehme reichlich