Alle Beiträge zu „Komödie”

11.12.09

Zombieland (2009)

Er sagt: Sehr gut

ZombielandEin Antiheld, ein Überheld und ein findiges Schwesternpaar versuchen im hauptsächlich von Untoten bewohnten Land zu überleben und ihre (blutverschmierten) Wege zu gehen. Genau diese Mischung verschiedener Figuren macht den Spaß dieses Films aus, natürlich neben der gerecht über die knapp 90 Minuten verteilten Menge an Gedärm. ;-)

Der Antiheld hat sich sorgfältig jede Mengen Regeln zurecht gelegt, die der Zuseher nach und nach vermittelt bekommt und mit deren Hilfe brenzlige Zombie-Situationen bereinigt werden können. Der Überheld ballert mit einer gewissen Selbstverliebtheit sämtlichen Ungestorbenen den Kopf von den Schultern, getrieben durch die Suche nach dem letzten Twinkie dieser Welt. Und mittendrin setzen die Schwestern ihre ganz eigenen Methoden ein, um nicht im Zombiemeer unterzugehen.

Der Film wirkt ein bisschen wie „Juno meets Dawn of the Dead”, ein Zombiespaß für die ganze, nicht zartbesaitete Familie! An das brilliante Vorbild Shaun of the Dead kommt er nicht heran, ist aber sicherlich einer der lustigsten Versuche, nicht zuletzt durch einen Gastauftritt von Bill Murray.

Sie sagt: Nicht gesehen...
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19.05.09

Sherlock Holmes Trailer online

Ein neues Abenteuer des Meisterdetektivs war eh schon längst überfällig. Und dann noch mit dieser Traumbesetzung. Das sieht seeehr nett aus, wenn es auch wahrscheinlich weniger für’s Hirn als für’s Auge gemacht scheint.

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12.02.09

Keine Angst vor Klischees

Die Chancen, dass ich mir He´s Just Not That Into You ansehe sind soeben immens gestiegen. Und zwar dank der drei männlichen Hauptdarsteller, die in diesem kleinen Filmchen darlegen, warum selbst die männlichsten Männer beruhigt ins Kino gehen können um diesen Film zu sehen:

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06.02.09

The IT Crowd (2006 – ?)

Er sagt: Sehr gut

The IT CrowdDiese Serie hätte ich beinahe übersehen, doch dank meiner beharrlichen Mitschreiberin gehört sie mittlerweile zu meinen Favoriten.

Die Handlung ist schnell erklärt: Zwei Geeks arbeiten in, nein sind die IT-Abteilung eines Unternehmens und bekommen eine neue Chefin vorgesetzt, die von Technik nicht allzuviel Ahnung hat. Vorprogrammiertes Chaos – IT eben.

The IT Crowd bringt genug geekige Referenzen um unsereiner zu belustigen (oder sich ertappt zu fühlen), trifft aber genau die richtige Mischung aus schrägem Humor und Slapstick, um auch Menschen, die sich eher außerhalb der Interwebs bewegen, hellauf begeistern zu können.

Die Serie ist in UK ein voller Erfolg, was sowohl in den USA aber auch in Deutschland zu einfallslosen, weil 1:1 kopierten, Nachahmungen geführt hat. Beweisführung anbei:

Übel, oder? Also nicht mit billigen Kopien zufriedengeben, sondern gleich das Original ansehen. Den UK-Import der Box mit den ersten drei Staffeln gibts ab 16. März bei Amazon: The IT Crowd – Series 1-3 – Complete [UK IMPORT]. Für Ungeduldige gibt es auch die Box ohne Staffel 3: The IT Crowd – Series 1-2 – Complete [UK IMPORT]

Sie sagt: Sehr gut

IT Crowd

Halleluja – endlich wieder mal eine Serie, bei der man lauthals loslacht. Wunderbar schräge Charaktere, ein cleveres Drehbuch und SchauspielerInnen, die keine Schmerzgrenze kennen – richtig geraten, eine britische Serie. Erinnert mich auch manchmal leicht an einen meiner All-Time Faves Coupling.

Die Alltags-Beobachtungen sowie Klischees, die hier präsentiert werden sind so raffiniert und witzig abgehandelt, dass es schmerzen wird, wenn ich mich von der jetzigen hohen, täglichen Dosis zwangsweise verabschieden muss, da es bisher zwar drei Staffeln, aber jeweils nur mit sechs Folgen gibt. Beispielsweise das Schicksal der Rauchenden verglichen mit – hach, aber ich will hier gar nicht zuviel verraten – unbedingt reinschauen!

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18.11.08

Robot Chicken: Star Wars II

Hier ist wiedereinmal etwas für alle Star Wars Fans und sonstigen Geeks: Teil zwei von Seth Greens Robot Chicken Star Wars Saga in zwei Akten. Ich wünsche viel Spaß!

Erster Akt:

Zweiter Akt:

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26.10.08

Tropic Thunder (2008)

Er sagt: Sehr gut

Tropic ThunderBen Stiller hatte ich in letzter Zeit mit eher mittelmäßigen Filmen in Zusammenhang gebracht, seine Stimmleihgabe an Madagascars Alex mal ausgenommen. Im Nachhinein betrachtet wundert mich das nicht mehr, denn wer bei einem größeren Filmprojekt wie Tropic Thunder produziert, Regie führt, eine Hauptrolle spielt und das ganze Ding auch noch (mit)schreibt, der kann sich nebenbei einfach nur halbherzig auf andere Unterfangen einlassen. Und in diesem Falle hat sich das durchaus ausgezahlt.

Worum geht’s? Eine Gruppe von Schauspielern, die gerade den teuersten Vietnam-Kriegsfilm aller Zeiten dreht und sich damit nicht gerade leicht tut, wird zum besseren Verständnis von Kriegssituationen mitten im Dschungel ausgesetzt. Und zwar unabsichtlich ausgerechnet in ein Anbaugebiet einer Drogenbande (Stichwort Goldenes Dreieck). Während dadurch für diese Schauspieler aus Spaß schnell Ernst wird, fängt der Spaß hier für den Zuseher erst so richtig an.

In den 107, übrigens „R”-rated, Minuten werden aber nur vordergründig sämtliche Kriegsfilme durch den Kakao gezogen, tatsächlich vorgeführt wird gleich die gesamte Filmbranche mitsamt ihren Studiobossen, Klischees, ihrer Gier und ihrem Umgang mit Menschen und deren Leid(en).

Herr Stiller hat sich dafür auch nicht gerade wenig Verstärkung geholt. Von den Cameos, derer es nicht gerade wenig gibt, mal abgesehen, wäre da zum Beispiel Jack Black, der als drogensüchtiger Comedian auf Zwangsentzug wieder einmal vollen Körpereinsatz zeigt. Des Weiteren beweist ein wunderbarer Robert Downey Jr. erneut, dass er nicht nur ein genialer Schaupieler, sondern auch ein hervorragender Komödiant ist. Als Kirk Lazarus, australischer Über-Mime, der sich für die Rolle im Vietnamfilm extra die Haut dunkel färben lies, fällt er nie aus der Rolle und klopft einen klischeebeladenen Spruch nach dem anderen. Ein Fest für Augen und Ohren. ;-)

Für mich hätte es an manchen Stellen ruhig etwas bissiger sein können, aber ich hatte sehr viel Spaß im Kino, deswegen gibt es von meiner Seite mit ruhigem Gewissen ein „Sehr gut”.

Sie sagt: Gut

Ja, was wird sie denn hier schreiben? ;-)

Ja, eine gute Frage, mein lieber OmU-Partner: Was hast Du mir denn überhaupt gelassen, was Du noch nicht angeführt hast? Der Panda sah unecht aus, so, das wars! ;-)

Na gut, was kann ich noch zu diesem Ben Stiller-Oeuvre sagen, der mich wirklich mehrmals lauthals zum Lachen brachte. Das mir einmal ordentlich das Lachen im Hals steckenblieb, ob der Härte, die eine ganz gewisse Szene beinhaltet. Mit dem durchaus überraschenden Abgang des Regisseurs habe ich in dieser Weise absolut nicht gerechnet.

Und natürlich wäre der Film nichts ohne seine grandiose Cast – allen voran Ben Stillers Ärmel. Robert Downey Jr. ist gewohnt gut und in exzellenter Spiellaune. Die merkt man aber allen Teilnehmenden an und deren Spaß überträgt sich dann auch auf das gesamte Kinopublikum. Dass Tom Cruise sich ebenso beteiligt hat, dürfte ja mittlerweile nun wirklich kein Geheimnis mehr sein. Und man kann nur sagen: In den letzten Jahren wohl sein einzig guter Karriereschritt.

Ach ja, noch ein Tipp: Plaudert nicht zu lange während der Werbung. Ihr könntet etwas verpassen. Nämlich den furiosen Einstieg mit einem – Achtung Spoiler! – entzückend lipglossigen Tobey Maguire.

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13.10.08

Son of Rambow (2007)

Sie sagt: Sehr gut

Son Of Rambow 2007Der Einfluss von brutalen Kinofilmen auf unschuldige Kinder: Besser als bei Son of Rambow könnte man dies nicht darstellen.

Angesiedelt in den frühen 80ern, erzählt der Film die Geschichte von Will (Bill Milner) und Lee (Will Poulter), zwei Elfjährige, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Lee, der Schulrebell aus reichem Hause, in dem aber außer ihm keiner ist. Will hingegen, ist schüchtern und hat zu Hause mehr Leute als ihm lieb sind, da die Familie einer erzkonservativen Glaubensbewegung angehört, die sich im Übermaß in deren Leben einmischt.

Film, Fernsehen, Musik, das alles ist Will verboten, aber per Zufall sieht er bei Lee zum ersten Mal einen Film: First Blood – Rambos erstes Abenteuer auf der großen Leinwand. Und diese Erfahrung lässt die ohnehin rege Fantasie des Jungen explodieren. Gemeinsam beginnt das ungleiche Paar diese festzuhalten und sie drehen ihren eigenen Action-Film: Son of Rambow.

Der Independent Hit auf dem letztjährigen Sundance Festival qualifiziert sich als klassisches Feel Good-Movie, eine Komödie mit dem Herz am richtigen Fleck.

Er sagt: Sehr gut

Man nehme eine Handvoll junge Außenseiter, füge die Idee einen Rambo-Film zu drehen hinzu und lasse es sich für circa eineinhalb Stunden verselbständigen. Das Ergebnis: Ein herziger, wenn auch ein bisschen naiver Film über Fantasie, Freundschaft und Familie, dem es nicht an guten Ideen mangelt. Die Protagonisten beeindrucken durch ihr schauspielerisches Können und die scheinbare Leichtigkeit, mit der sie ihre nicht sehr einfachen Rollen gemeistert haben.

Son of Rambow macht durchwegs Spaß, vor allem wenn man der ungebremsten Kreativität der Kinder zusieht, wie sie ihre Ideen, allen Widrigkeiten zum Trotz, umsetzen. Und das Ergebnis ist definitiv das bis jetzt beste Sequel des Rambo-Franchise. ;-)

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10.10.08

WALL•E (2008)

Sie sagt: Sehr gut

WALL•ENicht nur Roboter können sich scheins verlieben, nein auch Menschen können sich in Roboter verlieben. Und das sogar mittlerweile hordenweise. Aber wie könnte man WALL•E auch widerstehen? Glaubt mir, Ihr habt keine Chance.

Denn WALL•E, der Film, ist nicht nur entzückend, absolut herzerwärmend und liebenswert, sondern auch intelligent, zynisch und kritisch. Jedoch verbindet er dies überaus charmant und auf höchstem, technischem Niveau.

Die Menschen kommen auf jeden Fall nicht wirklich gut weg in Pixars neuestem Meisterwerk. Denn sie haben die Erde schließlich doch erfolgreich zerstört, sind ins All geflüchtet und haben eine riesige Müllhalde hinterlassen, die nun von abertausenden WALL•Es (Waste Allocation Load Lifter – Earth-Class) wieder aufgeräumt werden soll. Nach 700 Jahren jedoch sind auch diese eingegangen und nur ein kleiner Roboter trotzt noch den Unwidrigkeiten unseres futuristischen Planeten und werkt eifrig weiter.

Durch eine Suchaktion gelangt dieser letzte WALL•E, unser Held, dann eines Tages auf die entfernte Raumstation der Menschen, die nun völlig degeneriert sind und nicht einmal mehr selbstständig laufen können. Doch die Menschen sind dem kleinen Roboter egal, er hat sich hemmungslos in EVE (Extraterrestrial Vegetation Evaluator ), einen glänzend schönen Suchroboter, verliebt. Und diese große Liebe bringt sehr bald alles in Bewegung.

Ach ja, und natürlich gibt es auch erneut einen furiosen Vorfilm: Presto. Schön, dass sich Pixar dieser Tradition wieder besonnen hat.

Er sagt: Genial!

WALL•E lädt sich aufWALL•E ist definitiv der liebenswürdigste Roboter nach R2-D2 (wer diesen Link jetzt tatsächlich gebraucht hat, sollte sich schämen!! ;-) ) auch wenn er optisch vielmehr an Number 5 aus Short Circuit erinnert.

Mich hat dieser Film wieder wie ein kleines Kind staunen lassen, obwohl die Hintergrundgeschichte, Stichwort zerstörte Erde, eigentlich mehr als bitter ist. WALL•E bleibt aber von dieser Trostlosigkeit ziemlich unbeeindruckt, hat er doch nur Augen für EVE und löst trotzdem, oder deswegen, komplett unschuldig quasi im Vorbeifahren bei vielen Menschen und Maschinen etwas Positives aus.

Beeindruckend fand ich, wie viel Emotion fast hauptsächlich durch mechanische Körpersprache transportiert werden kann. Nachdem beinahe alle Roboter in diesem Film nur mit sehr unterentwickelten Sprachorganen bestückt wurden, liest man ihren Gemütszustand überwiegend an ihren Körperhaltungen ab, die von den Animatoren mit sehr, sehr viel Liebe zum Detail realisiert wurden. Samy Molcho hätte wohl seine wahre Freude daran. EVE kommuniziert zum Beispiel fast ausschließlich mit Ihren Augen und lässt dabei keine Fragen offen, was ihr gerade durch den auf Hochglanz polierten Kopf geht.

Auch die Regiearbeit wirkt frischer und moderner als bei anderen Animationsfilmen. Nette Kamerafahrten, mehr Spielereien mit Tiefenschärfe, alles wirkt realistischer, obwohl dieser Anspruch optisch gar nicht gestellt wird. Jedenfalls fühlt man sich als Zuseher der Geschichte dadurch sehr viel näher. Und das nicht nur, weil für Apple-Nutzer einige nette Szenen dabei sind. ;-)

Spannend ist übrigens auch der Abspann, der die Geschichte anhand verschiedener Zeichenstile weitererzählt und zum Schluss sozusagen im Schnelldurchlauf die ganze Story im Pixeldesign der Computerspiele der frühen 1990er noch einmal durchspielt. Mein Prädikat: Von der ersten bis zur letzten Sekunde sehenswert!

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