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13.12.09

(500) Days of Summer (2009)

Sie sagt: Genial!

500 Days of SummerIch glaube, ich bin verliebt. Und Tom Hansen alias Joseph Gordon-Levitt wird es nur zu gut nachvollziehen können. Aber ich habe Schmetterlinge im Bauch beim ganzen Paket des Filmes: Entzückende Darstellende, verspielte und skurrile Details, Ausstattung, Kostüme und natürlich ein wunderbar witziges Drehbuch, das einmal abseits der üblichen Klischees und Kitsch auch etwas echtes Leben in ein Hollywood-Werk bringt. Denn wie gleich zu Beginn verraten wird: This is a story about boy meets girl. But you should know upfront that this is not a lovestory.

Aus der Sicht von Tom erleben wir die 500 Tage währende Geschichte von ihm und Summer (Zooey Deschanel), die jedoch einen kleinen Haken hat: Sie glaubt nicht an die Liebe und will keine Beziehung – Spaß miteinander ist jedoch durchwegs erlaubt und erwünscht. Und natürlich ist die kleinste, liebevolle Andeutung ihrerseits dann der Himmel auf Erden seinerseits. Bis sie ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zurückführt. Und dies passiert keineswegs in chronologischer Reihenfolge, nein, der Film startet gleich mit niederschmetterndem Liebeskummer seinerseits und führt uns sprunghaft und einfallsreich durch die Beziehung der beiden. Aber auch wenn nun das Scheitern von Anfang an klar ist, schafft diese Anti-Romanze es dennoch tief romantisch, intelligent und amüsant zu sein.

SPOILER – nur auf eigenen Gefahr weiterlesen: Ach ja, und wer sagt, (500) Days of Summer hätte kein Happy End, hat entweder den Film oder das Leben nicht verstanden! ;-)

Er sagt: Sehr gut

(500) Days of Summer ist herzerwärmend und -zerreißend zugleich. Ersteres aufgrund der frischen, oftmals unkonventionellen Machart, zweiteres wegen Toms Achterbahnfahrt durch hoffnungsvolle und dann wieder verzweifelte Episoden. Großes Kompliment an den Regisseur Marc Webb, der es wunderbar schafft, die Gefühlswelt von Tom in bewegte Bilder zu übersetzen. Sei es in den ersten, endorphingeladenen Tagen, wo er die ganze Welt umarmen möchte oder schon etwas später die parallele Gegenüberstellung seiner Erwartungshaltung mit der bitteren Realität.

Ganz warm werde ich allerdings mit Zooey Deschanel auch nach einigen gemeinsamen Filmen noch nicht. Vielleicht hatten wir beide dank des missglückten Films The Happening nur einen schlechten Start aber irgendwie kommt ihre Ausstrahlung, sofern sie eine hat, nicht wirklich bei mir an. Dem Charisma des Films tut dies indessen keinen Abbruch. Selten hat mitlachen, -fiebern und -fühlen so viel Spaß gemacht.

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16.03.09

Signs (2008)

Diesen herzerwärmenden Kurzfilm wollte ich Euch nicht vorenthalten. Mehr davon! Wenn er Euch auch gefällt, könnt Ihr dies in der passenden Facebook Fanpage bekannt geben!

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12.08.08

Forgetting Sarah Marshall (2008)

Er sagt: Gut

Forgetting Sarah MarshallAls Peter Bretter unerwartet von seiner Freundin, der Seriendarstellerin Sarah Marshall (Kristen Bell), verlassen wird, fällt er in ein tiefes Loch voller Herzschmerz und Selbstmitleid. Er kann sie einfach nicht vergessen, alles erinnert ihn an sie. Auf Anraten seines Stiefbruders, fliegt er auf Urlaub nach Hawaii, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, nichts ahnend, dass seine Ex mit ihrem Neuen ebenfalls im selben Hotel abgestiegen ist.

Forgetting Sarah Marshall ist eine lockere und herzige Komödie von und mit Jason Segel, dessen Erfahrungsschatz Ursprung von so mancher Szene sein soll. Die Charaktere sind durchgehend liebevoll gezeichnet und besitzen auch durch das solide Schauspiel aller Beteiligten genug Tiefgang, um glaub- und liebenswürdig rüberzukommen.

Der Film sorgt jetzt nicht für ständige Bauchkrämpfe vor lachen, aber diesen Anspruch stellt er in meinen Augen auch gar nicht. Auf jeden Fall ist er ein gelungenes Schreib-Debut von Herrn Segel und genau das Richtige für ein verregnetes Wochenende.

Sie sagt: Gut

Wieder ein Film, der völlig falsche Erwartungen in mir geweckt hat. Denn Forgetting Sarah Marshall ist kein Schenkelklopfer, wie der Trailer es vermuten lassen könnte. Ein nettes Filmchen, mit teils gelungenen, teils weniger gelungenen Witzchen. Prädikat: Unterhaltsam und tut nicht weh – bleibt aber auch nicht in Erinnerung, weswegen ich leider nicht mehr dazu zu schreiben weiß! Somit eigentlich ein perfekt gewählter Filmtitel! ;-)

Ach ja, die Sache mit dem Schwein hätten sie sich sparen können…

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