Batman: Gotham Knight (2008)
Wer sich die Wartezeit zum Kinostart von The Dark Knight etwas verkürzen will, dem sei „Batman: Gotham Knight” ans Herz gelegt. Eine DVD mit sechs gezeichneten Kurzgeschichten von verschiedenen Regisseuren und Künstlern, dementsprechend jeweils mit eigenem Erzähl- und Zeichenstil, schlagen die Brücke zwischen Batman Begins und The Dark Knight.
Die Gebrüder Wachowski haben es zwischen den Matrix-Episoden mit The Animatrix vorgemacht, inzwischen scheint es in Hollywood zum guten Ton zu gehören, die Zeit bis zur Veröffentlichung eines Sequels mit einem Lückenbüßer in Form einer mit Kurzgeschichten bestückten DVD zu füllen.
Wie dem auch sei, mir hat es reichlich Spaß gemacht, den neu er-/gefundenen Batman zu seinen Wurzeln, der Comic-Kunst, zurückkehren zu sehen. Musikalisch stimmungsvoll unterstützt, lernt man neue Aspekte seines Charakters kennen. Warum also kein „Sehr gut” von mir? Eventuell, weil die Zeit des jeweiligen Kurzfilms leider nicht ausreicht, um die Stimmung wirklich voll aufbauen und auskosten zu können. Vielleicht liegt es aber einfach nur daran, dass Gotham Knight eben nicht Dark Knight ist.
Hier noch der Trailer:
Mmmmmhhhhh. Was soll ich zu den Batman-Kurzfilmchen sagen? Ganz unterhaltsam, teilweise recht nette Ideen, aber wirklich vom Hocker gehauen haben sie mich alle nicht. Und nachdem mein geschätzter Co-Autor bestimmt die Animatrix-Episoden erwähnt: Diese haben zusätzliche Informationen und somit mehr Verständnis für das Matrix-Universum geliefert. Vielleicht ist über Batman schon alles gesagt und erzählt worden? Ich warte (sehnsüchtig) The Dark Knight ab und fälle dann ein Urteil über diese Aussage – und natürlich auch den Film an sich, keine Sorge!


