Alle Beiträge zu „Serie”

06.02.09

The IT Crowd (2006 – ?)

Er sagt: Sehr gut

The IT CrowdDiese Serie hätte ich beinahe übersehen, doch dank meiner beharrlichen Mitschreiberin gehört sie mittlerweile zu meinen Favoriten.

Die Handlung ist schnell erklärt: Zwei Geeks arbeiten in, nein sind die IT-Abteilung eines Unternehmens und bekommen eine neue Chefin vorgesetzt, die von Technik nicht allzuviel Ahnung hat. Vorprogrammiertes Chaos – IT eben.

The IT Crowd bringt genug geekige Referenzen um unsereiner zu belustigen (oder sich ertappt zu fühlen), trifft aber genau die richtige Mischung aus schrägem Humor und Slapstick, um auch Menschen, die sich eher außerhalb der Interwebs bewegen, hellauf begeistern zu können.

Die Serie ist in UK ein voller Erfolg, was sowohl in den USA aber auch in Deutschland zu einfallslosen, weil 1:1 kopierten, Nachahmungen geführt hat. Beweisführung anbei:

Übel, oder? Also nicht mit billigen Kopien zufriedengeben, sondern gleich das Original ansehen. Den UK-Import der Box mit den ersten drei Staffeln gibts ab 16. März bei Amazon: The IT Crowd – Series 1-3 – Complete [UK IMPORT]. Für Ungeduldige gibt es auch die Box ohne Staffel 3: The IT Crowd – Series 1-2 – Complete [UK IMPORT]

Sie sagt: Sehr gut

IT Crowd

Halleluja – endlich wieder mal eine Serie, bei der man lauthals loslacht. Wunderbar schräge Charaktere, ein cleveres Drehbuch und SchauspielerInnen, die keine Schmerzgrenze kennen – richtig geraten, eine britische Serie. Erinnert mich auch manchmal leicht an einen meiner All-Time Faves Coupling.

Die Alltags-Beobachtungen sowie Klischees, die hier präsentiert werden sind so raffiniert und witzig abgehandelt, dass es schmerzen wird, wenn ich mich von der jetzigen hohen, täglichen Dosis zwangsweise verabschieden muss, da es bisher zwar drei Staffeln, aber jeweils nur mit sechs Folgen gibt. Beispielsweise das Schicksal der Rauchenden verglichen mit – hach, aber ich will hier gar nicht zuviel verraten – unbedingt reinschauen!

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26.11.08

Ein Wiedersehen mit der Muppet Show

Allein die Titelmelodie bringt mich zum Lächeln – Hach, Helden meiner Jugend, endlich seh ich Euch wieder! Dank Youtube User SoulMS, der komplette Folgen der Muppet Show auf Youtube hochlädt.

Bereits drei Folgen sind zu begutachten, darunter die Sendungen mit Alice Cooper, Elton John und hier der erste Teil der Folge mit John Cleese – bei den Schweinen im Weltall. Hach…

(Teil 2, Teil 3)

via: Nerdcore

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07.09.08

30 Rock (Season 1)

Er sagt: Sehr gut

30 Rock

Wer schon immer wissen wollte, wie wahnsinnig es hinter den Kulissen bei der Produktion einer TV-Show zugeht, der sollte sich 30 Rock zu Gemüte führen. Und auch wenn es sich dabei um eine Comedyserie handelt, die alles übertrieben darstellt, so bin ich überzeugt, dass die Realität diesem Portrait doch sehr nahe kommt.

Der Titel der Serie wurde übrigens von der Adresse von NBC Universal in New York City, nämlich 30 Rockefeller Plaza, abgeleitet, wo auch der größte Teil der Handlung stattfindet.

Erdacht hat sich das ganze Tina Fey, bekannt aus Saturday Night Live, die sich damit einen Haufen Arbeit aufgehalst hat, denn sie schreibt nicht nur für die Serie, sondern produziert sie auch und spielt ganz nebenbei die Hauptrolle. Als Liz Lemon glaubt sie auch die Zügel bei der Produktion der fiktiven TV-Show fest in der Hand zu haben und wir dürfen ihr dabei zusehen, wie sie diversen Hindernissen mehr oder weniger (meist aber weniger) geschickt versucht auszuweichen.

Hält sich die Serie in den ersten paar Episoden noch etwas zurück, nimmt sie kurz darauf Fahrt auf und zeigt auch mehr Biss. Einige Folgen strotzen nur so vor Wortwitz, Situationskomik und Seitenhieben. Besonders hervorzuheben ist auch Alec Baldwin, der ja in letzter Zeit eher durch sein Privatleben als durch gute Filme auffiel. In 30 Rock verkörpert er auf grandiose Weise Liz Lemons – sagen wir mal einzigartigen – Chef; aus meiner Sicht eine Traumbesetzung!

Sie sagt: Gut

Nur Gutes liest man über 30 Rock. Dann noch ein Golden Globe da, ein Emmy hier, die Lust, die Serie zu sehen wächst und die Vorfreude ebenso. Endlich die erste Folge: Ganz herzig, tja, eh lieb. Gut, es ist nichts anderes zu „essen” im Haus, als wird lustlos an 2 weiteren Episoden gekaut. Ich hätte mir Alec Baldwin als plötzlich vor die Nase gepfropften neuen Vorgesetzten von Liz Lemon (Tina Fey) bösartiger vorgestellt, der Eddie Murphy-Verschnitt (Tracy Morgan) als neuer Star der fiktiven Produktion nervt eher und auch ansonsten will Tina Feys Aufarbeitung ihrer Saturday Night Live-Zeiten nicht wirklich zünden.

Aber dann auf einmal wird man warm mit den Charakteren (vor allem mit Jack McBrayer als enthusiastischstem Fernseh-Fan aller Zeiten) und es folgt eine scharfzüngigere Geschichte über Product Placement. Und schon haben sie mich. Und schon werden wieder drei bis vier Folgen am Stück gesehen. Ja, 30 Rock ist lustig. Und die diversen Gaststars sind es auch allemal wert.

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01.09.08

Firefly (2002)

Er sagt: Genial!

FireflyAuf einem Raumschiff mit unverwechselbarem Design hat sich aus unterschiedlichsten Gründen eine Crew zusammengefunden, die das Weltall auf der Suche nach meist weniger legalen Transportjobs durchkreuzt, immer ein Auge im Rückspiegel, ob eh nicht plötzlich ein Schlachtschiff der verhassten Allianz auftaucht.

Diese Serie, die nach nur einer Staffel leider viel zu früh abgesetzt wurde, ist eine faszinierende Mischung aus Science-Fiction und Western mit einer gehörigen Portion Spaß und Action.

Die Crew besteht aus interessanten, liebenswerten Charakteren, die alle im Laufe der Serie ihre Vergangenheit erzählen. Herausragend ist allerdings Captain Malcolm Reynolds, wunderbar verkörpert von Nathan Fillion, dessen selbst proklamierte Schnelligkeit mit dem Colt nur von seinem Mundwerk übertroffen wird. Wessen Held Han Solo heißt, wird auch diesen Captain ganz schnell in sein Herz schließen.

Firefly macht großen Spaß, selbst wenn – wie bei mir – Westerns nicht unbedingt zum Lieblingsgenre gehören. Übrigens: Als Wiedergutmachung für die verfrühte Absetzung hat Joss Whedon, der Schöpfer von Firefly, mit dem selben Team drei Jahre später den nach dem Raumschiff benannten Kinofilm Serenity herausgebracht, der die Geschichte des Schiffs und dessen Crew weiterführt. Aber das ist eine andere Geschichte und sollte ein anderes Mal erzählt werden… ;-)

Die eingefleischten Fans geben die Hoffnung nicht auf, der Crew irgendwann noch einmal bei ihrer Arbeit zusehen zu können. Wer gar nicht mehr ohne sie kann, findet vielleicht an den Serenity Comics gefallen.

Sie sagt: Nicht gesehen...
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26.08.08

Chad Vader: Day Shift Manager

Er sagt: Sehr gut

Für einen webaffinen Filmfan und bekennenden Jedi-Ritter wie mich, gab es ja kaum einen Weg an Chad Vader vorbei. Wer die meiner Meinung nach bei weitem beste Star Wars-Parodie (natürlich neben Spaceballs) doch noch nicht kennen sollte, für den gibt es hier eine kurze Vorstellung. Eigentlich ist mit der Einleitung der ersten Episode von Chad Vader schon alles gesagt:

„Life is hard for Chad Vader, the younger, less charismatic brother of Darth Vader, who is the day shift manager of a grocery store.”

Es macht großen Spaß Chad Vader dabei zuzusehen, wie er mit berühmten Zitaten seines Bruders im Lebensmittelgeschäft hausieren geht und sowohl Macht als auch Laserschwert geschickt einzusetzen weiß, um seine Mitarbeiter zu motivieren.

Die kreativen Köpfe hinter diesen Filmchen heißen Matt Sloan and Aaron Yonda, die unter dem Namen Blame Society Productions nicht nur Chad Vader kreiert haben und uns in Zukunft hoffentlich mit noch mehr Ideen beehren werden.

Hier gibt es gleich einmal die Episode 1 als Appetitanregung, den Rest gibt es auf der offiziellen Website. Ich wünsche viel Spaß!

Sie sagt: Gut

Wirklich eine entzückende Idee, quasi das Star Wars Universum in einen Supermarkt zu transferieren. Mit viel Charme, Liebe und merklichen Spaß setzten alle Beteiligten ihre Ideen um. Fans kommen so durchwegs auf ihre Kosten, denn man hat natürlich stets die Original-Filmszene im Hinterkopf und vergleicht diese amüsiert mit der hier präsentierten Version.

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06.08.08

Californication (Season 1)

Sie sagt: Genial!

CalifornicationDer Titel Californication ist ein Portmanteau, also ein Wort, das die Aussprache und die Bedeutung zweier anderer Wörter kombiniert, in diesem Fall den US-Bundesstaats California und das englische Wort für Unzucht: Fornication.

Und hallo, Unzucht wird in dieser TV-Serie betrieben: Herr Duchovny würde seine – meiner Meinung nach – bisher beste Arbeit seinen eigenen Sprösslingen wohl erst in einigen Jahren präsentieren. Aber diese Unanständigkeiten sind verpackt mit soviel intelligentem Humor, Zynismus und Einfallsreichtum, dass es eine wahre Freude ist. Überhaupt ist die Mischung zwischen Bösartigkeit, tiefer Menschlichkeit und selbstverständlicher Herzlichkeit so wunderbar und fein abgestimmt, wie aus dem Lehrbuch des Bocuse der Fernsehunterhaltung.

Californication schafft es zudem eine exzellente Riege an Darstellern und Darstellerinnen zu vereinen, der es auch nicht an der Lust zu spielen mangelt. Allen voran David Duchovny, der sich vom glatten Fox Mulder endgültig verabschiedet und das sarkastische Herz der Serie bildet in Form von Hank Moody: Einstmals vielgefeierter Autor, nun seiner großen Liebe nachtrauernder, saufender Vater einer reinkarnierten Emily the Strange, der in fast jeder Folge eine andere Dame beglücken darf. Die Auszeichnung mit dem Golden Globe für seine hier dargebotene Leistung ist mehr als verdient. Ach ja – ich habe ja damals zu Akte X-Zeiten nie verstanden, warum ihn manche Leute attraktiv fanden. Ich kann das jetzt überaus gut nachvollziehen! ;-)

Bei der Cast irritierend ist vielleicht auf den ersten Blick ein Wiedersehen mit Madeline Zima, der jüngsten Serientochter aus der Nanny, die nun durchaus – sagen wir mal – erwachsen geworden ist.

Abschließend kann ich nur sagen, ein Glück, dass Californication bereits als DVD erhältlich ist, denn ich möchte nicht wissen, was die Synchronisation diesem Wunderwerk an Wortwitz antut!

Er sagt: Genial!

Hank Moody, ein Mann der alles hatte und irgendwo, irgendwann wieder verlor. Und an allem ist angeblich die Stadt der Engel schuld, in New York war jedenfalls noch alles besser. Statt im Erfolg wird jetzt „in a sea of pointless pussy” gebadet, gemixt mit der einen oder anderen Droge. Dabei ist er ein aufrichtig liebender und fürsorglicher Vater, der – wie von meiner werten Co-Autorin bereits erwähnt – in der getrennt lebenden Mutter (Natascha McElhone) seiner Tocher nach wie vor die Liebe seines Lebens sieht. Hank Moody versucht, die Scherben seines Lebens wieder aufzuklauben und wir dürfen ihm dabei zusehen.

David Duchovny hat offenbar endlich die Rolle gefunden, die ihm auf den Leib geschrieben wurde. Das dürfte der Gute auch sehr früh erkannt haben, immerhin ist er ebenfalls Produzent der Serie. Und schon die allererste Szene gibt bereits den scharfen Ton für die gesamte Staffel vor. Stichwort Kirche, Nonne und ein gewisses Jobangebot (siehe Trailer). ;-)

Es ist sehr erfrischend, wieder einmal eine Serie zu sehen, die nicht für Kinder zurechtgeschnitten wird sondern roh und unverblümt das Leben widerspiegelt. Gut, zumindest Hank Moodys Leben. Und es ist wirklich eine wahre Freude, dieses Leben beobachten zu können. Nur allzu prüde darf man dafür nicht sein.

Hoffentlich machen es die Schreiberlinge dieser wunderbaren Serie Hank Moody nicht nach und verlieren nicht ihren Drive in der zweiten Staffel, die diesen Herbst ins U.S.-Fernsehen kommt.

In Österreich kann man Californication ab 5. September 2008 im ORF genießen, in Deutschland ab „Herbst 2008” auf RTL2 und in der Schweiz läuft die Serie bereits seit 10. Juli 2008 auf SF zwei. Hoffentlich jeweils im Zweikanalton!

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29.07.08

Life On Mars (2006 – 2007)

Er sagt: Sehr gut

Life on MarsNein, bei dieser BBC-Serie geht es nicht um Sciene Fiction, der Titel bezieht sich vielmehr auf David Bowies Klassiker aus den 1970ern, die zentrale Epoche der Handlung.

Ein britischer Polizist namens Sam Tyler (John Simm) aus der Gegenwart wacht nach einem Autounfall im Jahr 1973 wieder auf, nur um verwundert festzustellen, dass er dort ebenfalls Polizist ist. Ziemlich verwirrt versucht er herauszufinden, ob er eigentlich in der Gegenwart im Koma liegt, tatsächlich ein Zeitreisender oder schlichtweg verrückt geworden ist.

In der Zwischenzeit macht er das beste daraus und hilft seinen neuen Kollegen, allen voran ein genialer Philip Glenister als DCI Gene „Gov“ Hunt, bei verschiedensten Fällen. Die eingeschworene Truppe wiederum schätzt den Neuzugang nicht besonders, wie auch dieser Ausschnitt einer -sagen wir mal Meinungsverschiedenheit dazu- zwischen Hunt und Tyler zeigt:

Und genau das macht auch den Spaß dieser Serie aus. Wie bringt man einem Haufen rauher „Coppers” bei, dass Verdächtige auch Rechte haben? Nicht nur einmal verzweifelt Tyler an Hunts altmodischen und brachialen Methoden, sehr zur Belustigung der Zuseher. Und wer die 70er selbst erlebt hat, wird sicher das eine oder andere Mal nostalgisch, nicht nur wegen des zeitgemäßen Soundtracks.

Mittlerweile gibt es übrigens eine Nachfolgeserie namens „Ashes to ashes”, wo es diesmal eine Polizistin unter ähnlich mysteriösen Umständen zu Gene Hunt in die 1980er verschlägt. Mehr dazu später…

Sie sagt: Nicht gesehen...
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