Ein neues Abenteuer des Meisterdetektivs war eh schon längst überfällig. Und dann noch mit dieser Traumbesetzung. Das sieht seeehr nett aus, wenn es auch wahrscheinlich weniger für’s Hirn als für’s Auge gemacht scheint.
Die Chancen, dass ich mir He´s Just Not That Into You ansehe sind soeben immens gestiegen. Und zwar dank der drei männlichen Hauptdarsteller, die in diesem kleinen Filmchen darlegen, warum selbst die männlichsten Männer beruhigt ins Kino gehen können um diesen Film zu sehen:
“Gelandet” in Anführungsstrichen – richtig gesehen. Denn wir gehen in diesem Fall eher von einem Crash aus. Man stelle sich das Machwerk Independance Day ganz zum Schluss vor: Auf der ganzen Welt verteilt liegen unglaublich riesige Raumschiffe, die eine Schrebergartensiedlung oder Manhattan unter sich begraben haben. Was also mit diesen High-Tech-Ruinen anfangen? Wie wäre es zum Beispiel mit Einkaufszentren?
Das ist zumindest die Antwort des italienischen Films AfterVille, welcher 50 Jahre nach eben so einem Kampf Mensch vs Aliens angesiedelt ist.
Viel zu finden ist leider nicht über den durchaus spannend klingenden Film, denn natürlich ist die Macher-Website auf italienisch, dessen ich nicht mächtig bin. Aber hier zumindet ein Trailer für Euch:
Wie versprochen: Hier ist der neue offizielle Trailer zu Star Trek (2009). Der Draufgänger Kirk lässt mich ziemlich kalt, viel mehr interessiert mich der Rest der Crew. Besonders nett finde ich die letzten paar Sekunden mit dem Schriftzug und den Soundeffekten aus der Originalserie.
Und für alle, die es noch nicht gesehen haben: So dürfte die neue Enterprise aussehen. Zum Vergleich gibt es die Originalversion darunter.
Update 1: Bei Apple gibt es den Trailer auch hochauflösend: 720p und 1080p.
Burn After Reading: Herr Clooney hat die Coen-Brothers überredet seinen alten Kumpel Brad mitspielen zu lassen und das macht sich bezahlt! Unglaublich dämliche Rolle und von dem, was man im Trailer sehen kann, kongenial umgesetzt!
Kabluey: Habt Ihr eine Schwäche für schräge Komödien? Dann klickt auf Play und freut Euch!
Wurde aber auch langsam Zeit, immerhin ist es schon drei Jahre her, dass Alex, Marty, Gloria und Melman auf Madagaskar gestrandet sind. Allerdings müssen wir uns noch ein bisschen gedulden, der Filmstart ist hierzulande für den 5. Dezember 2008 angesetzt. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude…
Bei Apple gibts den Trailer auch in verschiedenen Größen.
Na so etwas: Disney präsentiert seine erste schwarze Titelheldin in einem klassischen Zeichentrickfilm. Doch schon nach Dekaden seines Bestehens…
The Princess and the Frog verlegt das Märchen vom Froschkönig ins New Orleans der Zwanziger Jahre. Nach ersten Probeaufführungen jedoch musste der gesamte Film und Inhalt überarbeitet werden, da der ursprüngliche Inhalt viel zu klischeebeladen war:
The company announced that production had begun on the film, a fairy tale to be called The Frog Princess featuring Maddy, a black chambermaid working for a spoiled white Southern debutante. A voodoo priestess fairy godmother helps Maddy win the heart of a white prince, after he rescues her from the clutches of a voodoo magician.
Verständlich, oder? Hier der Teaser-Trailer, des vielleicht nun doch 2009 ins Kino kommenden Oeuvres:
Der Titel Californication ist ein Portmanteau, also ein Wort, das die Aussprache und die Bedeutung zweier anderer Wörter kombiniert, in diesem Fall den US-Bundesstaats California und das englische Wort für Unzucht: Fornication.
Und hallo, Unzucht wird in dieser TV-Serie betrieben: Herr Duchovny würde seine – meiner Meinung nach – bisher beste Arbeit seinen eigenen Sprösslingen wohl erst in einigen Jahren präsentieren. Aber diese Unanständigkeiten sind verpackt mit soviel intelligentem Humor, Zynismus und Einfallsreichtum, dass es eine wahre Freude ist. Überhaupt ist die Mischung zwischen Bösartigkeit, tiefer Menschlichkeit und selbstverständlicher Herzlichkeit so wunderbar und fein abgestimmt, wie aus dem Lehrbuch des Bocuse der Fernsehunterhaltung.
Californication schafft es zudem eine exzellente Riege an Darstellern und Darstellerinnen zu vereinen, der es auch nicht an der Lust zu spielen mangelt. Allen voran David Duchovny, der sich vom glatten Fox Mulder endgültig verabschiedet und das sarkastische Herz der Serie bildet in Form von Hank Moody: Einstmals vielgefeierter Autor, nun seiner großen Liebe nachtrauernder, saufender Vater einer reinkarnierten Emily the Strange, der in fast jeder Folge eine andere Dame beglücken darf. Die Auszeichnung mit dem Golden Globe für seine hier dargebotene Leistung ist mehr als verdient. Ach ja – ich habe ja damals zu Akte X-Zeiten nie verstanden, warum ihn manche Leute attraktiv fanden. Ich kann das jetzt überaus gut nachvollziehen!
Bei der Cast irritierend ist vielleicht auf den ersten Blick ein Wiedersehen mit Madeline Zima, der jüngsten Serientochter aus der Nanny, die nun durchaus – sagen wir mal – erwachsen geworden ist.
Abschließend kann ich nur sagen, ein Glück, dass Californication bereits als DVD erhältlich ist, denn ich möchte nicht wissen, was die Synchronisation diesem Wunderwerk an Wortwitz antut!
Hank Moody, ein Mann der alles hatte und irgendwo, irgendwann wieder verlor. Und an allem ist angeblich die Stadt der Engel schuld, in New York war jedenfalls noch alles besser. Statt im Erfolg wird jetzt „in a sea of pointless pussy” gebadet, gemixt mit der einen oder anderen Droge. Dabei ist er ein aufrichtig liebender und fürsorglicher Vater, der – wie von meiner werten Co-Autorin bereits erwähnt – in der getrennt lebenden Mutter (Natascha McElhone) seiner Tocher nach wie vor die Liebe seines Lebens sieht. Hank Moody versucht, die Scherben seines Lebens wieder aufzuklauben und wir dürfen ihm dabei zusehen.
David Duchovny hat offenbar endlich die Rolle gefunden, die ihm auf den Leib geschrieben wurde. Das dürfte der Gute auch sehr früh erkannt haben, immerhin ist er ebenfalls Produzent der Serie. Und schon die allererste Szene gibt bereits den scharfen Ton für die gesamte Staffel vor. Stichwort Kirche, Nonne und ein gewisses Jobangebot (siehe Trailer).
Es ist sehr erfrischend, wieder einmal eine Serie zu sehen, die nicht für Kinder zurechtgeschnitten wird sondern roh und unverblümt das Leben widerspiegelt. Gut, zumindest Hank Moodys Leben. Und es ist wirklich eine wahre Freude, dieses Leben beobachten zu können. Nur allzu prüde darf man dafür nicht sein.
Hoffentlich machen es die Schreiberlinge dieser wunderbaren Serie Hank Moody nicht nach und verlieren nicht ihren Drive in der zweiten Staffel, die diesen Herbst ins U.S.-Fernsehen kommt.
In Österreich kann man Californication ab 5. September 2008 im ORF genießen, in Deutschland ab „Herbst 2008” auf RTL2 und in der Schweiz läuft die Serie bereits seit 10. Juli 2008 auf SF zwei. Hoffentlich jeweils im Zweikanalton!