30 Rock (Season 1)

Wer schon immer wissen wollte, wie wahnsinnig es hinter den Kulissen bei der Produktion einer TV-Show zugeht, der sollte sich 30 Rock zu Gemüte führen. Und auch wenn es sich dabei um eine Comedyserie handelt, die alles übertrieben darstellt, so bin ich überzeugt, dass die Realität diesem Portrait doch sehr nahe kommt.
Der Titel der Serie wurde übrigens von der Adresse von NBC Universal in New York City, nämlich 30 Rockefeller Plaza, abgeleitet, wo auch der größte Teil der Handlung stattfindet.
Erdacht hat sich das ganze Tina Fey, bekannt aus Saturday Night Live, die sich damit einen Haufen Arbeit aufgehalst hat, denn sie schreibt nicht nur für die Serie, sondern produziert sie auch und spielt ganz nebenbei die Hauptrolle. Als Liz Lemon glaubt sie auch die Zügel bei der Produktion der fiktiven TV-Show fest in der Hand zu haben und wir dürfen ihr dabei zusehen, wie sie diversen Hindernissen mehr oder weniger (meist aber weniger) geschickt versucht auszuweichen.
Hält sich die Serie in den ersten paar Episoden noch etwas zurück, nimmt sie kurz darauf Fahrt auf und zeigt auch mehr Biss. Einige Folgen strotzen nur so vor Wortwitz, Situationskomik und Seitenhieben. Besonders hervorzuheben ist auch Alec Baldwin, der ja in letzter Zeit eher durch sein Privatleben als durch gute Filme auffiel. In 30 Rock verkörpert er auf grandiose Weise Liz Lemons – sagen wir mal einzigartigen – Chef; aus meiner Sicht eine Traumbesetzung!
Nur Gutes liest man über 30 Rock. Dann noch ein Golden Globe da, ein Emmy hier, die Lust, die Serie zu sehen wächst und die Vorfreude ebenso. Endlich die erste Folge: Ganz herzig, tja, eh lieb. Gut, es ist nichts anderes zu „essen” im Haus, als wird lustlos an 2 weiteren Episoden gekaut. Ich hätte mir Alec Baldwin als plötzlich vor die Nase gepfropften neuen Vorgesetzten von Liz Lemon (Tina Fey) bösartiger vorgestellt, der Eddie Murphy-Verschnitt (Tracy Morgan) als neuer Star der fiktiven Produktion nervt eher und auch ansonsten will Tina Feys Aufarbeitung ihrer Saturday Night Live-Zeiten nicht wirklich zünden.
Aber dann auf einmal wird man warm mit den Charakteren (vor allem mit Jack McBrayer als enthusiastischstem Fernseh-Fan aller Zeiten) und es folgt eine scharfzüngigere Geschichte über Product Placement. Und schon haben sie mich. Und schon werden wieder drei bis vier Folgen am Stück gesehen. Ja, 30 Rock ist lustig. Und die diversen Gaststars sind es auch allemal wert.




Auf einem Raumschiff mit unverwechselbarem Design hat sich aus unterschiedlichsten Gründen eine Crew zusammengefunden, die das Weltall auf der Suche nach meist weniger legalen Transportjobs durchkreuzt, immer ein Auge im Rückspiegel, ob eh nicht plötzlich ein Schlachtschiff der verhassten Allianz auftaucht.


Der Titel Californication ist ein Portmanteau, also ein Wort, das die Aussprache und die Bedeutung zweier anderer Wörter kombiniert, in diesem Fall den US-Bundesstaats California und das englische Wort für Unzucht: Fornication.
Nein, bei dieser BBC-Serie geht es nicht um Sciene Fiction, der Titel bezieht sich vielmehr auf