Avatar (2009)
Ich überlege gerade, wie oft ich mich bei Avatar zu meinem Sitznachbarn hinüber gebeugt habe und ihm den jeweiligen Titel, woran mich der Film nun erinnert, mitzuteilen. Die da wären: Der mit dem Wolf tanzt, Gorillas im Nebel, Herr der Ringe, Dragon Heart – und derer gab es noch mehr, die mir jedoch leider jetzt entfallen sind.
Tja, soviel zur Originalität. Und vielleicht erklärt das auch, warum ich – obwohl ich bewusst versucht habe, so wenig wie möglich über die Handlung im Vorfeld zu erfahren – jeden einzelnen Punkt und Schritt vorhersehen konnte. Zusammengefasst: Ultra-Gut alias die edlen Wilden, die noch so wirklich richtig mit Mutter Natur verbunden sind, gegen Ultra-Böse alias die Menschheit, in ihrer Gier subsumiert auf Wirtschaftsbosse und Ultra-Marines, die in ihrer Klischeehaftigkeit eher an GI-Joe-Puppen erinnern.
Ein absolut durchschnittliches Werk, das zwar optisch beeindruckt, aber zuweilen wird man auch hier von Illuminiszenzen und Ethno-Kitsch erschlagen. Der zweitschlechtesten Note ist Avatar nur entkommen, weil ich ihn dann doch nicht mieser als 2012 bewerten konnte. Und keine Angst, das Emmerich-Werk wird sicherlich nicht das neue Maß aller Dinge!
Abschließend: Wenn Ihr Euch den Film ansehen wollt, dann unbedingt in 3D. Danke an das Haydn Kino an dieser Stelle, welches einem endlich ermöglicht, Filme im Original und in imposanter Tiefenschärfe zu sehen. Da vergisst man dann schon mal, dass man mit Mantel und Haube im Saal sitzt, weil die Klimaanlage außer Rand und Band ist. Ach und noch was – was hat die einmalige Sigourney Weaver dem oder der Zuständigen in der Maske angetan? Die Frisuren in jeder ihrer Lebensformen sind ja eine persönliche Beleidigung…
Zwölf Jahre nach seinem letzten und zugleich einem der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, wollte James Cameron mit Avatar neue Maßstäbe setzen. In puncto Optik ist ihm das auch durchaus gelungen. Allerdings dürften von den vermuteten 300 Millionen Dollar Produktionskosten nicht allzuviel in die Dramaturgie geflossen sein, denn die Geschichte selbst ist so simpel und seicht wie ihre Charaktere. Unoriginell, oberflächlich und klischeebeladen – im Großen und Ganzen Dancing with Wolves auf Ecstacy (danke Werner!
). Man bekommt den Eindruck, dass Herr Cameron die Story absichtlich auf einem niedrigen Niveau gehalten hat, um nicht von der wirklich großartigen Optik abzulenken. Auf der anderen Seite muss ein Märchen nicht unbedingt unvorhersehbar sein, um es genießen zu können.
Der Realismus der Na’vi, also der Einwohner des Planeten Pandora, wo alles von statten geht, ist wirklich beeindruckend und auch die restliche Flora und Fauna kann sich durchaus sehen lassen, selbst wenn diese beizeiten tatsächlich recht kitschig wirkt. Die 3D-Präsentation lässt einen manchmal mit offenem Mund dasitzen und verfälscht meine Wertung für diesen Film sicherlich ins Positive.
Als Resümee des Kinoabends kann ich sagen, dass ich wirklich gut unterhalten wurde, viel mehr aber auch nicht.




Ich glaube, ich bin verliebt. Und Tom Hansen alias
Ein Antiheld, ein Überheld und ein findiges Schwesternpaar versuchen im hauptsächlich von Untoten bewohnten Land zu überleben und ihre (blutverschmierten) Wege zu gehen. Genau diese Mischung verschiedener Figuren macht den Spaß dieses Films aus, natürlich neben der gerecht über die knapp 90 Minuten verteilten Menge an Gedärm. 

Nach langer Zeit sind wir nun endlich dazu gekommen, die thailändische Originalversion von Shutter anzusehen. Und ich muss sagen: Absolut kein Vergleich zu dem 

Man muss 

Diese Serie hätte ich beinahe übersehen, doch dank meiner beharrlichen Mitschreiberin gehört sie mittlerweile zu meinen Favoriten.
Quantum of Solace fängt fulminant an und stellt dabei sogar die rasante Anfangssequenz von Casino Royale in den Schatten, was wirklich keine leichte Aufgabe gewesen sein kann. Das schöne an diesem Film ist, dass er dieses Tempo nahezu über den gesamten Film hält und es nur ein paar Mal zum Luftholen drosselt.
Frankly, I´ve been blown away! Das hat natürlich auch mit gewissen Erwartungen zu tun, denn ich bin bestimmt nicht der weltgrößte Bond-Fan und so gerne ich die Reihe als Kind mit der gesamten Familie gesehen habe, so wenig interessierten mich später zum Beispiel die Filme mit dem glatten Herrn Brosnan.
Ben Stiller hatte ich in letzter Zeit mit eher mittelmäßigen Filmen in Zusammenhang gebracht, seine Stimmleihgabe an